Girona patzt: betis demontiert die roca!
Ein bitterer Abend für die Roca de Girona! Míchel Sánchez, sichtlich frustriert nach der 2:3 Niederlage gegen Betis Sevilla, deutete an, dass es einfach nicht der Abend des Teams war. Die Ambitionen, den sicheren Klassenerhalt zu zementieren, liegen nun in Trümmern, und die Frage, wie es nun weitergehen soll, schwebt schwer über dem Stadion.

Die kontrolle war da, der durchschlag fehlte
Die Partie verlief ausgeglichen, beide Mannschaften hatten ihre Chancen – doch Girona fand keine Mittel, wirklich Druck aufzubauen. „Wir haben kontrolliert, aber dem Gegner keinen Schaden zugefügt“, klagte der Trainer. Ein Problem, das ihn offensichtlich sehr beschäftigt. Es fehlte an der nötigen Durchschlagskraft, an der Präzision im Passspiel, die das Team in den letzten Wochen so ausgezeichnet hatte.
Míchel kritisierte das fehlende Tempo und die mangelnde Entschlossenheit im Spielaufbau. „Es hat einfach an der nötigen Aggressivität gefehlt, um den Ball von einer Seite zur anderen zu spielen, wie wir es uns vorgenommen hatten.“ Doch er räumte auch ein, dass die Mannschaft trotz der Niederlage eine positive Einstellung bewiesen hat. Die Entscheidung fiel letztlich durch individuelle Fehler.
Ein teurer Fehlpass: Besonders bitter waren die Gegentore zum 1:1 und 2:3. Betis Sevilla nutzte die Gelegenheiten eiskalt aus – und das bei lediglich drei Torschüssen, drei Torschüssen aufs Tor und drei Treffern. Eine erschreckende Bilanz, die die Defizite des Teams aufzeigt.
Obwohl die Niederlage schmerzt – und sie den sicheren Klassenerhalt deutlich erschwert – forderte Míchel seine Mannschaft auf, den Kopf nicht hängen zu lassen. „Wir sind auf uns selbst angewiesen, und das müssen wir uns immer wieder bewusst machen.“ Der Trainer betonte, dass das Team in der Rückrunde bereits bewiesen hat, dass es in der Lage ist, schwierige Situationen zu meistern. Die Frage ist nun, ob die verbliebenen Kräfte ausreichen, um den Abstiegskampf zu gewinnen. Ein Abstieg wäre ein herber Schlag für den Verein und seine Fans.
