Giro d’italia: almeida und landa steigen überraschend aus!

Ein Schock für die Fans des Giro d’Italia: Joao Almeida und Mikel Landa, zwei namhafte Anwärter auf vordere Platzierungen, werden nicht an der diesjährigen Rundfahrt teilnehmen. Die Absagen kamen am Montag herein und werfen einen ungewöhnlichen Schatten auf den traditionsreichen Wettbewerb, der am 8. Mai beginnt.

Almeidas virus-infektion bremst die vorbereitung

Für Joao Almeida, der im vergangenen Jahr beim Giro d’Italia einen beeindruckenden dritten Platz belegte und die Nachwuchswertung gewann, deuteten Komplikationen nach einer Virus-Infektion bereits seit einiger Zeit auf einen möglichen Ausfall hin. Der Portugiese, der bei Visma – Lease a Bike zu den stärksten Konkurrenten von Jonas Vingegaard gezählt worden wäre, teilte seine Enttäuschung via Instagram mit: „Ich werde nicht am Start des Giro stehen, wie geplant. Die Krankheit hat meine Vorbereitungen zu sehr beeinträchtigt. Es ist sehr schade, weil ich das Rennen so sehr liebe.“ Die Vorbereitungsphase war somit nachhaltig gestört.

Landa nach unfall in der baskenlandrundfahrt

Landa nach unfall in der baskenlandrundfahrt

Auch Mikel Landa, ein erfahrener Klassiker, muss auf eine Teilnahme am Giro d’Italia verzichten. Eine Beckenfraktur, die er sich während der zweiten Etappe der Baskenlandrundfahrt im April zuzog, zwingt den Spanier zur Absage. Bei dem Vorfall war Landa, der bereits im Winter mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, in einen Unfall mit einem Organisationsfahrzeug verwickelt. Die Fraktur war zunächst schwerwiegend nicht erkennbar, doch nun ist eine umfassende Erholungsphase unerlässlich. Der 36-Jährige, der 2015 und 2022 bereits als Dritter beim Giro D’Italia hervorgestochen war, muss seine Ambitionen für dieses Jahr verschieben.

Die beiden Absagen stellen das Feld der Favoriten vor eine neue Herausforderung und lassen die Frage aufkommen, wer nun die Chance nutzen kann, Vingegaard ernsthaft herauszufordern. Die Vorbereitungen für das Rennen werden dadurch sicherlich noch intensiver und die Teams müssen ihre Strategien anpassen. Der Giro d’Italia steht somit vor einem spannenden, wenn auch unerwartet veränderten Verlauf.