Gidsel stürmt zum champions-league-rekord – barça-finale trübt den triumph
Mathias Gidsel hat Handball-Geschichte geschrieben. Der dänische Superstar der Füchse Berlin pulverisierte in der abgelaufenen Champions-League-Saison alle Rekorde und sicherte sich souverän den Titel des Topscorers. Doch der Triumph wird vom bitteren Geschmack der Final-Niederlage gegen Barcelona überschattet.
Ein neuer könig der königsklasse: gidsels torfestival
Mit unfassbaren 161 Treffern in lediglich 17 Spielen katapultierte sich Gidsel in die Geschannungsbücher der Champions League. Der bisherige Rekord von Mikkel Hansen (141 Tore in der Saison 2015/16) ist damit hinfällig. Die Füchse Berlin präsentierten einen Spieler in Glanzform, der seine Mannschaft immer wieder mit entscheidenden Toren rettete.
Schon in der vorherigen Saison hatte Gidsel mit 135 Treffern gezeigt, in welche Richtung seine Entwicklung geht. Doch die aktuelle Saison übertraf selbst die höchsten Erwartungen. Seine Präsenz auf dem Spielfeld ist unverkennbar und seine Treffsicherheit beängstigend für die gegnerischen Abwehrreihen.

Enttäuschung nach dem finale: „hart, wirklich hart“
Trotz des individuellen Rekords lastet die Enttäuschung über die 34:37-Niederlage im Finale gegen den FC Barcelona schwer auf Gidsel. Der Däne wirkte nach der Siegerehrung erschöpft und sprach von einem Gefühl der Leere. „Das ist echt hart. Ich fühle mich momentan ein bisschen leer. Körperlich, mental“, gestand er. Die Anstrengung des gesamten Turniers und das verpasste Titel-Traum nagten an ihm.
Obwohl Gidsel in der zweiten Halbzeit noch einmal alles gab und acht seiner insgesamt 161 Tore erzielte, reichte es am Ende nicht, um das Ruder zu wenden. Die Füchse Berlin müssen sich erneut mit dem Traum vom Champions-League-Titel verabschieden, während Gidsel zwar den persönlichen Triumph feiert, aber den Schmerz der Niederlage nicht vergessen kann.
