Getafe: torres kündigt große umstrukturierung und neue spieler an
Getafe steht vor einem umfassenden Umbruch. Präsident Ángel Torres hat in einem Gespräch nach der Vorstellung der neuen Trikots eine Reihe von Personalentscheidungen und Transfers Andeutungen gemacht, die die Fans aufhorchen lassen. Es deutet auf einen Sommer mit zahlreichen Abgängen und Neuzugängen hin – ein klares Signal für den ambitionierten Kurs des Vereins.
Luis milla: abschied in der luft liegt
Die Spekulationen um Luis Milla nehmen kein Ende. Torres bestätigte, dass der Spieler selbst aktiv nach einem Wechsel sucht und der Verein ihm dabei keine Steine in den Weg legt. „Wenn er einen Verein sucht und ein Angebot kommt, dann wird er gehen. Das ist Fußball“, so Torres. Er betonte die Notwendigkeit, flexibel zu sein und die Interessen aller Beteiligten zu berücksichtigen, insbesondere wenn ein lukratives Angebot auf dem Tisch liegt. Ein Wechsel scheint unausweichlich, sollte sich die Gelegenheit bieten.
Die Abgangsseite: Torres kündigte an, dass bei der Verpflichtung von rund vierzehn neuen Spielern auch vierzehn Spieler den Verein verlassen müssen. „Wir arbeiten daran. Die Saison ist noch nicht beendet, es bleiben zehn Tage. Wir müssen abschließen, um neu zu beginnen.“ Dieser radikale Schritt ist notwendig, um das Gehaltsgefüge zu entlasten und den finanziellen Spielraum für neue Transfers zu schaffen.
Die Trainerfrage beschäftigte die Presselandschaft ebenfalls. Bordalás’ Verbleib war offenbar kein Problem: „Es war nie kompliziert. Er wollte bleiben, ich wollte, dass er bleibt. Am Ende haben wir uns die Hand gegeben und weitergearbeitet.“ Das zeigt eine gute Arbeitsbeziehung und ein klares Ziel. Vier der fünf ausgeliehenen Spieler aus dem Winter sollen fest verpflichtet werden, während Verhandlungen mit den anderen noch laufen.

Morata und uche: realistische einschätzungen
Die Frage nach einem möglichen Engagement von Álvaro Morata wurde direkt angesprochen. Torres zeigte sich realistisch: „Ich glaube, ich könnte ihn nicht überzeugen. Man muss respektvoll sein. Er hat zwei Jahre verlängert und wenn er sich in zwei Jahren zurückziehen möchte, dann kommt er.“ Bezüglich Uche deutete Torres an, dass eine Rückkehr vom Crystal Palace von der Zustimmung des neuen Trainers abhängt. „Er hat bis zum 30. Juni einen Vertrag beim Palace, also können wir nichts tun. Ihm ist es nicht egal, ob er zurückkehrt, der Trainer will ihn. Wenn es ein Angebot gibt und wir uns einig sind, dann holen wir ihn.“
Das neue Stadion: Ein besonderes Augenmerk lag auf der Entwicklung des neuen Stadions. Torres bestätigte, dass die Lizenz bereits seit dem 6. Mai vorliegt und dass es in Kürze eine Namensgebung geben wird. „Es gibt bereits Angebote von Automarken, ausländischen Marken. Sobald wir uns geeinigt haben, machen wir es öffentlich.“ Er schloss zudem nicht aus, dass das Stadion in Zukunft nach ihm benannt wird, betonte aber, dass dies erst nach seinem Tod geschehen sollte.
Torres äußerte sich zudem zu den finanziellen Rahmenbedingungen und betonte, dass der Verein erfolgreich gegen La Liga vor Gericht ziehen konnte und nun über ähnliche, wenn nicht sogar etwas bessere, Möglichkeiten verfügt. Er zeigte sich optimistisch hinsichtlich der kommenden Saison und betonte, dass Getafe mit dem neuen Kader und dem neuen Stadion eine wichtige Rolle spielen wird. „Wir werden weit kommen.“
