Gasperini nominiert 22 spieler für como-kracher – dybala und soulé fehlen
Die Roma reist ohne ihre Superstars nach Como. Trainer Gian Piero Gasperini hat 22 Profis nominiert, muss aber auf Paulo Dybala, Matías Soulé, Artem Dovbyk und Scott Ferguson verzichten. Das Quartett bleibt in der Hauptstadt – ein Schock für alle, die den AS Rom-Aufschwung live sehen wollten.

Koné zurück, ndicka gesperrt
Ein Lichtblick: Manu Koné steht wieder zur Verfügung. Der Franzose hatte gegen Bologna wegen Oberschenkelproblemen nur 90 Minuten auf der Bank verbracht, nun ist er einsatzbereit. Evan Ndicka muss dagegen zuschauen – der Verteidiger sitzt wegen Gelbsperre in der Tribüne. Die Abwehr wird neu sortiert, die Zentralbank ist dünn.
Der Kader liest sich wie ein Who-is-Who der Roma-Zukunft: Svilar, De Marzi und Gollini im Tor; Rensch, Angelino, Tsimikas, Celik, Hermoso, Mancini, Ziolkowski, Wesley und Ghilardi in der Viererkette; Cristante, Pellegrini, El Aynaoui, Koné, El Shaarawy und Pisilli im Mittelfeld; Malen, Venturino, Vaz und Zaragoza im Angriff. Kein Dybala, kein Soulé – dafür jede Mote Jugend.
Die Partie am Sonntag ist mehr als nur ein Spieltag-29-Duell. Nach dem 1:2 gegen Genua und dem 0:0 in Bologna droht die Roma erstmals seit Wochen wieder den Anschluss an die Champions-League-Ränge zu verlieren. Como ist Tabellenvierzehnter, aber mit Cesc Fàbregas an der Linie unangenehm organisiert. Wer jetzt punkten will, braucht mehr als nur Namen.
Gasperini sagte gestern abend nur: „Wir haben 22, die bereit sind zu kämpfen.“ Mehr war nicht nötig. Die Botschaft ist klar: Wer trägt, spielt – egal, wie groß die Stars auf der Fehlliste stehen.
