Galaxy gegen ravens: jetzt muss frankfurt liefern

Die nächste Niederlage würde die Galaxy-Saison schon in der zweiten Woche in die Schieflage bringen – München kommt nicht,.

Tabor bringt feuer und eis mit

Russel Tabor feierte gegen Tirol ein Solokonzert: 58 Punkte, sechs Touchdowns, kein Gegner in Reichweite. Die Ravens laufen das West-Coast-System so flüssig wie seit Jahren kein Team in der EFA, die Center-Safety-Verbindung zerriss beim letzten Mal jede Cover-2-Variante. Frankfurt muss also nicht nur Tabor stoppen, sondern auch die Schnittstelle zwischen Outside-Receiver und Slot knacken – eine Aufgabe, die gegen Paris schon bröckelte.

Zwei Zahlen sagen alles: 9,3 Yards per Play und nur ein einziger Sack erlaubt. Tabor hat Zeit wie ein Uhrmacher und nutzt sie.

Garbers hat 60 minuten, um sich einzuschreiben

Garbers hat 60 minuten, um sich einzuschreiben

Neu-Quarterback Ethan Garbers spielte gegen Paris wie jemand, der die Route erst im Lauf liest. Die Timing-Pässe kamen zu spät, die Lauf-Optionen zu zögerlich. Gegen die Ravens-Front mit ihren zwei ranghöchsten Edge-Rushern wird die Pocket binnen zwei Sekunden zusammenbrechen – kein Luxus für Nachdenklichkeit. Offensive Coordinator Mike Ferraro hat zwei Tage, um Garbers eine Quick-Game-Map zu malen: Slants, Bubble-Screens, alles, was den Ball schnell aus den Händen bekommt.

Ein Lichtblick: Kicker Luis Becker traf beide Field Goals, die Special Teams stabilisieren das Spiel.

Warum das spiel heute entscheidet

Warum das spiel heute entscheidet

Bei 0:2 würde Frankfurt schon drei Spiele hinter dem Tabellenführer liegen – in einer Saison mit nur zehn Spielen ein Grab. Die Ravens dagegen wollen den Schwung nutzen und frühzeitig Playoff-Luft schnuppern. Die Wetterprognose verspricht 24 Grad und trockenen Rasen, also keine Ausreden. 18.500 Karten sind weg, die Haupttribüne wird kochen.

Das Duell ist offen, aber eines ist klar: Wer heute verliert, muss schon im Mai ums Überleben kämpfen.