Zverevs versprecher nach kraftakt: verwechselt tennisstar barcelona-star!

Paris. Alexander Zverev hat nicht nur einen hart erkämpften Sieg gegen Quentin Halys bei den French Open gefeiert, sondern auch für einige Lacher gesorgt. Nach Mitternacht, völlig erschöpft und in Badeschlappen, ließ der Weltranglistendritte in der Mixed Zone ein Detail los, das selbst eingefleischte Tennis-Fans kurz innehalten ließ: Er sprach von einem Duell mit Frenkie de Jong.

Ein fußballer statt eines französischen spielers

Ein fußballer statt eines französischen spielers

Die Partie gegen Halys hatte sich zu einem zähen Kampf entwickelt, der fast fünf Stunden dauerte – eine Folge des epischen Duells zwischen Djokovic und Fonseca. Zverev, sichtlich erschöpft, stolperte förmlich über die Worte, als er nach seinem Einzug ins Viertelfinale gefragt wurde. Anstatt den Namen seines Gegners, Jesper de Jong, korrekt auszusprechen, verkündete er: „Ich weiß nicht, wie oft ich es noch sagen soll: Ich spiele jetzt gegen Frenkie de Jong.“ Ein Versprecher, der in der späten Stunde den Marktplatz der Journalisten kurz zum Erliegen brachte.

Frenkie de Jong, der holländische Mittelfeldspieler, ist natürlich im Fußballstadion zu Hause, beim FC Barcelona. Zverev, der sich nach einem langen Abend offenbar in der Vermischung von Sportarten verirrte, offenbarte so seinen Status als begeisterter Fußballfan. Der Moment unterstreicht die Erschöpfung nach dem langen Match, aber auch den menschlichen Faktor im Hochleistungssport.

Becker kommentiert Zverevs Spielweise: Während Zverev mit dem Sieg im Achtelfinale steht, mahnt Boris Becker zur Vorsicht. „Eine passive Spielweise kostet Satz“, analysierte der ehemalige Wimbledon-Sieger. Zverev muss seine Energie bündeln und sich auf Jesper de Jong konzentrieren – und am besten die Namen richtig aussprechen.

Die French Open erleben derzeit ein überraschendes Ausscheiden einiger Favoriten, doch Zverev bleibt im Rennen. Ob er seine Konzentration und seinen Fokus behalten kann, wird entscheidend sein. Die nächste Hürde wartet bereits, und die Erwartungen sind hoch. Der Druck ist spürbar, aber Zverev scheint entschlossen, sich zu beweisen – und diesmal hoffentlich ohne weitere Verwechslungen von Tennis- und Fußballstars.