Fury kehrt zurück: machmudow steht im weg – joshua und usyk im visier

Tyson Fury ist zurück, und er kommt mit Ansage. Der ehemalige Schwergewichts-Weltmeister hat seine kurze Ruhepause beendet und fordert Arslanbek Machmudow zu einem Kampf am Samstag im Tottenham Stadium heraus. Doch hinter dieser Begegnung verbirgt sich ein deutlich größeres Ziel: Ein Duell mit Anthony Joshua oder eine Revanche gegen Alexander Usyk.

Die ki gab den anstoß

Fury, selbsternannter „Moneyman“ des Boxsports, ließ es sich nicht nehmen, seine Rückkehr mit einem Augenzwinkern zu befeuern. „Ich bin der Topmann im Schwergewicht“, verkündete er, unterstützt von einer unerwarteten Quelle – künstlicher Intelligenz. Laut Fury hat ihn ChatGPT dazu ermutigt, erneut in den Ring zu steigen. Ob das wirklich so war oder nur ein cleverer Marketing-Gag, sei dahingestellt. Fakt ist: 60.000 Zuschauer werden im Tottenham Stadium dabei sein, und Netflix überträgt das Spektakel live.

Langeweile und der ruf des rings

Langeweile und der ruf des rings

Die Millionen-Gage ist natürlich ein Faktor, doch Fury gibt zu, dass ihn auch die Langeweile des Alltags in den Ring getrieben hat. „Immer die Kinder zur Schule bringen und mit dem Hund raus – ich habe das Boxen vermisst“, gestand er. Jetzt will er als „Jäger“ wieder den Thron erklimmen. „Jeder, der einen WM-Gürtel hat, wird gejagt“, betonte er entschlossen.

Joshua und usyk: die großen namen

Joshua und usyk: die großen namen

Die Spekulationen um ein mögliches Kräftemessen mit Anthony Joshua, der nach seinem schweren Autounfall in Nigeria wieder ins Training eingestiegen ist, sind groß. Auch der Name Alexander Usyk, der Fury bereits zwei Niederlagen zugefügt hat, fällt immer wieder. Fury scheint die Vergangenheit hinter sich lassen zu wollen und fordert einen dritten Kampf gegen den Ukrainer heraus.

Machmudow: kein leichter gegner

Machmudow: kein leichter gegner

Bevor es jedoch zu diesen großen Duellen kommt, muss Fury gegen Arslanbek Machmudow bestehen. Der Russe, der im kanadischen Exil lebt, mag zwar von einigen unterschätzt werden, wurde aber 2023 von Deutschlands Hoffnungsträger Agit Kabayel per Leberhaken demontiert. Fury zeigte sich dennoch siegessicher: „Ich werde den Kopf von seinen Schultern schlagen“, kündigte er an. „Nach vier Runden wird sein Gesicht wie der Hackblock eines Metzgers aussehen.“

Die Vorzeichen stehen klar auf einen Fury-Sieg. ChatGPT sieht ihn als klaren Favoriten, und die Fans im Tottenham Stadium werden ihm mit tosendem Applaus den Rücken stärken. Ob Fury seine Versprechen einlösen kann, bleibt am Samstag zu sehen. Doch eines ist sicher: Mit seiner Strahlkraft wird er den Weltmeistern bald ein Angebot unterbreiten, das sie nicht ablehnen können.