Fürth verpasst sprung aus dem keller – derby endet torreich

Ein müder Abgang für die SpVgg Greuther Fürth: Im 276. Frankenderby gegen den 1. FC Nürnberg trennten sich die Teams mit einem 1:1-Unentschieden. Für das Kleeblatt reichte es nicht, den möglichen Sprung aus den Abstiegsrängen zu realisieren. Die Hoffnung auf ein Happy End im eigenen Stadion zerplatzt – und die Sorgen um den Klassenerhalt wachsen.

Frühe führung durch futkeu, nürnberger antwort

Frühe führung durch futkeu, nürnberger antwort

Die Partie begann mit großem Kampfwillen auf beiden Seiten. Noel Futkeu ließ das Fürther Publikum in der 13. Minute jedoch jubeln, als er nach einer Vorlage von Paul Will den Ball im Netz versenkte. Ein früher Weckruf für den 1. FC Nürnberg, der sich nun steigern musste. Und das tat er auch: Kurz vor dem Pausenpfiff gelang Fabio Gruber per Abstauber der Ausgleich, der die Gemüter erstickte.

Die zweite Halbzeit gehörte dann klar den Nürnbergern. Chancen durch Finn Becker und Julian Justvan wurden jedoch vergeben. Das Fürther Spiel brach immer mehr zusammen – die Kräfte schienen zu schwinden.

Die Nürnberger konnten sich somit den Punkt nachträglich verdienen. Der Auftritt der Fürther war nach der Pause deutlich schwächer. Der Druck aus den Reihen der Fans war spürbar, doch das Team fand keine Antwort mehr. Ein Sieg wäre so wichtig gewesen, um den Abstiegskampf zu entlasten. Stattdessen geht man mit einem schweren Gefühl in die kommenden Aufgaben.

„Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt, aber nach der Pause die Kontrolle verloren“, kommentierte ein frustrierter Heiko Vogel die Leistung seiner Mannschaft. Nun gilt es, sich schnell zu fangen und im Duell gegen Hertha BSC sowie im direkten Duell gegen Düsseldorf alles zu riskieren. Die Zeit drängt, und die Aufgabe wird alles andere als einfach.

Die Tabelle lügt nicht: Fürth bleibt auf einem Abstiegsplatz und muss sich nun auf ein nervenaufreibendes Finale im Abstiegskampf einstellen. Ob es reicht, um die Klasse zu halten, wird die Saison zeigen. Aber eines ist klar: Die Fans brauchen jetzt mehr denn je die Unterstützung ihrer Mannschaft.