Fürth stoppt elversberg und rückt ab: saarländer patzen im aufstiegsrennen
Die SpVgg Greuther Fürth hat die 2. Bundesliga mal wieder auf den Kopf gestellt. Mit dem 2:0 gegen die SV Elversberg schob sich das Kleeblatt auf Platz zwölf und schickte die Saarländer auf den Relegationsplatz zurück – ein Schock für alle, die Elversberg schon als Bundesliga-Kandidat gehandelt hatten.
Branimir hrgota trifft und fürth findet zurück
Der Kapitän erinnerte mit seinem Flachschuss aus 20 Metern an alte Zeiten. Fürth stand tief, wartete und schlug zu – genau die Taktik, die gegen den Aufstiegsfavoriten funktionierte. Nach dem Seitenwechsel drängte Elversberg, aber Lukas Petkov setzte den Elfmeter über das Tor. Die Szene des Spiels. Die Szene der Saison?
Lukas Reich machte in der Nachspielzeit den Deckel drauf. Fürth blieb in den letzten vier Spielen ungeschlagen und holte zehn Punkte – so weit oben stand das Team zuletzt im Oktober. Die Wende ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit und einer cleveren Umstellung auf Sicherheit.

Elversberg bleibt auf dem relegationsplatz stehen
Die Saarländer hatten die besseren Chancen, aber sie vergaben sie. Immer wieder liefen sie gegen die Fürther Abwehrwand. Die Niederlage tut weh, denn nun folgen schwere Gegner. Die Tabellenspitze rückt in weite Ferne. Der Traum von der Bundesliga ist nicht geplatzt, aber er ist weit entfernt.
Im sechsten direkten Duell mit Fürth gab es endlich einen Sieg für die Franken. Das 0:6 im Hinspiel war Vergangenheit. Die Fürther Fans feierten, als wäre schon der Klassenerhalt sicher. Die Stimmung im Ronhof kochte – und das ist kein kleiner Faktor im Restprogramm.
Elversberg muss nun liefern. Keine Patzer mehr erlaubt. Die Konkurrenzlust wird mit jedem Spieltag größer. Wer in der 2. Bundesliga träumt, muss zuerst wach bleiben. Fürth hat es vorgemacht.
