Fürth rettet sich: essen scheitert an harmloser chancenverwertung
Greuther Fürth hat sich am späten Donnerstagabend
im Relegationsrückspiel gegen Rot-Weiss Essen mit 2:0 durchgesetzt und damit den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga gefeiert. Für den Drittligisten, der nach turbulenten Jahren den Aufstiegstrapel in Erwägung zog, war es ein bitteres Ende eines Märchenlaufs.
Die routiniers entscheiden die partie
Das Hinspiel hatte Essen überraschend mit 1:0 für sich entschieden, doch in der entscheidenden Partie zeigte Fürth eine deutlich verbesserte Leistung. Noel Futkeu brachte die Franken in der 29. Minute in Führung, während Routinier Branimir Hrgota das Spiel kurz nach der Pause mit seinem letzten Auftritt für den Verein für Fürth besiegelte. Die Erleichterung war im Ronhof-Stadion greifbar, als der Schlusspfiff ertönte.
Essen, der Meister von 1955, der seit 2006/2007 nicht mehr in der zweiten Liga vertreten war, konnte seinerzeit nur durch einen vergebenen Pfostenschuss durch Torben Müsel in der 81. Minute einen Punkt holen. Die Chance wurde nicht genutzt, und damit war die Hoffnung auf die Rückkehr in die 2. Bundesliga definitiv gestorben.
Fürth, das sich erst am letzten Spieltag mit einem 3:0-Sieg gegen Düsseldorf für die Relegation qualifiziert hatte, kann sich nun zurücklehnen und den Klassenerhalt feiern. Münster und Düsseldorf sind die beiden Teams, die in die 3. Liga absteigen mussten, während Osnabrück und Cottbus den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft haben.
Trainer Heiko Vogel hatte vor dem Spiel angekündigt, dass seine Mannschaft
