Füllkrugs milan patzt – inter enteilt, como fliegt nach vorn
Der Traum von der Scudetto ist für Milan am Sonntagabend im Stadio Olimpico verreckt. Lazio schlägt die Rossoneri 1:0, Inter lacht, Niclas Füllkrug verzweifelt.
Was für eine verpasste Chance! Ein Tag nach dem Stolperer von Stadtrivale Inter hätten die Rot-Schwarzen den Rückstand auf zwei Punkte verkürzen können. Stattdessen schreibt Coach Paulo Fonseca nach dem Abpfiff 0:1, und die Tabelle lacht über seine Mannschaft: acht Punkte Rückstand auf Platz zwei, Saison halbwegs gespielt, Titel wohl schon weg.
Füllkrug bleibt joker ohne trumpf
Der deutsche Stürmer kommt in der 67. Minute, bleibt wie in den sechs Partien zuvor ohne Tor. 13 Spiele seit seiner Leihe aus London, nur ein Startelfeinsatz, nur ein Treffer – die Statistik nagt an seinem Selbstvertrauen und an seiner WM-Chance. Bundestrainer Julian Nagelsmann sucht Mitte Juni Stürmer mit Durchschlagskraft, nicht mit Muckis.
Lazio spielt die Rolle des Saison-Regisseurs perfekt. Gustav Isaksen trifft nach 26 Minuten, Trainer Maurizio Sarri fliegt in der siebten Minute der Nachspielzeit mit Rot vom Platz – aus Protest gegen zu lange Nachspielzeit. Ironie der Nacht: Die Uhr hätte noch länger laufen können, Milan hätte trotzdem nicht getroffen.

Como erklimmt champions-league-ränge
Während Milan stolpert, schrauben zwei andere Deutsche den Karussell-Modus auf. Marc-Oliver Kempf und Nicolas Kühn gewinnen mit Como 1907 das Topspiel gegen AS Rom 2:1 und rutschen auf Rang vier. Donyell Malen bringt die Roma in Führung, Tassos Douvikas und Diego Carlos dreichen die Partie, Gelb-Rot für Wesley – Rom kollabiert in 20 Minuten.
Die Botschaft des 15. März 2026: Die Meisterschaft läuft ohne Milan, ohne Füllkrug, dafür mit Como und zwei Deutschen, die plötzlich Champions-League-Musik hören. Der Frühling wird heiß – nur nicht für alle.
