Füchse berlin patzen: champions league-hoffnungen gefährdet!
Ein Schock für die Handball-Fans in Berlin! Die Füchse Berlin, frischgebackene Deutsche Meister, haben am Donnerstagabend überraschend gegen die TSV Hannover-Burgdorf ein Unentschieden (30:30) erringen müssen. Damit gefährden sie ihre ambitionierten Ziele in der Champions League-Qualifikation erheblich.

Die erste halbzeit: ein desaster für die berliner
Die Leistung der Füchse in der ersten Halbzeit war schlichtweg enttäuschend. Hannover, angeführt von dem herausragenden Torwart Joel Birlehm, übernahm die Kontrolle und baute eine deutliche Führung aus (11:15 zur Pause). Die Berliner wirkten verunsichert und fanden kaum Mittel gegen die abgebrühte Defensive der Gäste. Es war ein Auftritt, der wenig Hoffnung auf eine Wende im zweiten Durchgang nährte.
Mathias Gidsel, der dänische Handball-Star, zeigte zwar mit neun Toren seine Klasse, doch selbst er konnte das Ruder nicht komplett herumreißen. Das Spiel wirkte zäh, die Angriffsbewegungen berechenbar. Leif Tissier glänzte auf Hannover-Seite mit sieben Treffern und unterstrich die starke Teamleistung der Niedersachsen.
Die Tabelle macht deutlich, wie ernst die Lage für die Berliner ist. Mit drei Spielen noch vor Saisonende liegen sie bereits drei Zähler hinter der SG Flensburg-Handewitt, dem direkten Konkurrenten um den begehrten Champions League-Platz. Das direkte Duell am 7. Juni wird nun zur finalen Bewährungsprobe.
Aber Berlin ist nicht der einzige Verein, der aktuell Probleme hat. Der SC DHfK Leipzig verlor gegen die MT Melsungen mit 27:33 und droht nach einer zehnjährigen Bundesliga-Zugehörigkeit erneut den Abstieg in die 2. Liga. Die kommenden Spiele gegen TBV Lemgo Lippe und GWD Minden bieten zwar letzte Möglichkeiten, doch die Chancen stehen mau. Die Leipziger müssen liefern, sonst winkt die bittere Realität der Regionalliga.
Währenddessen feiert Magdeburg bereits den Meistertitel, wie die Meldung von SID bestätigt. Die Partyplanung kann beginnen, während andere Teams noch um ihre Zukunft kämpfen. Die Diskrepanz zwischen den Ambitionen und der Realität im deutschen Handball ist geradezu erschreckend.
