Füchse berlin: die meister-entscheidung von 2023 rettete die zukunft!
Berlin – Die Füchse Berlin stehen aktuell vor einer schweren Saison. Der SC Magdeburg scheint die deutsche Meisterschaft zu dominieren. Doch ein Blick zurück auf das dramatische Finale des vergangenen Jahres offenbart ein überraschendes Detail: Ohne diesen Sieg wäre die Zukunft der Berliner in der Spitze des deutschen Handballsportes ungewiss gewesen.

Die nerven lagen blank: bob hanning in der kabine
Die Erinnerungen an das Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen sind noch lebendig. Geschäftsführer Bob Hanning schilderte, wie er selbst in der Halbzeitpause in der Kabine stand – sichtlich nervös. „Das war der größte Druck, den ich je erlebt habe“, gesteht Mathias Gidsel. Der Rückstand von drei Toren zur Pause und der frühe 0:3 Rückstand zeigten, dass etwas schief lief. Ein Moment der Hilflosigkeit, der die Füchse in Bedrängnis brachte.
Doch die Mannschaft um Mathias Gidsel bewies Moral und Kampfgeist. Nach 42 Minuten glich Gidsel aus, und die Füchse drehten das Spiel schließlich zu einem deutlichen 38:33-Sieg. „Das war unsere Chance, deutscher Meister zu werden“, betonte der Däne. Die Erleichterung nach dem Schlusspfiff war grenzenlos: „Du bist frei im Kopf, weil du es geschafft hast.“
Was niemand offen aussprach, aber nun klar wird: Der Sieg in Mannheim war mehr als nur ein Titelgewinn. „Ich bin der Meinung, dass, wenn wir das letztes Jahr nicht geschafft hätten, wir es nie geschafft hätten“, so Gidsel. Die Meisterleistung von 2023 schuf die Basis für die weitere Entwicklung des Teams und festigte die Position der Füchse Berlin im Handball-Oberhaus.
Die aktuelle Saison mag schwierig sein, doch die Erinnerung an den Triumph von Mannheim sollte den Berlinern Kraft geben, weiterzukämpfen. Denn manchmal ist ein einziger Sieg alles, was man braucht, um den Weg für die Zukunft zu ebnen.
