Froome kehrt zurück: vom radsport-champion zum markenbotschafter

Christopher Froome, der viermalige Tour-de-France-Sieger, hängt die Rennradschuhe – vorerst – an den Nagel. Stattdessen übernimmt der Brite eine neue, überraschende Rolle: Er wird zum Markenbotschafter für Skoda im Radsport.

Ein neues kapitel für den gebürtigen kenianer

Ein neues kapitel für den gebürtigen kenianer

Die Nachricht kam wie ein Blitz: Froome, der seit Sommer 2023 kein Profirennen mehr bestritten hat, wird nicht mehr als Fahrer an den Start gehen. Stattdessen wird er im kommenden Jahr an zahlreichen Radsport-Events teilnehmen, darunter auch die prestigeträchtige Tour de France. Skoda, seit 2004 offizieller Partner und Fahrzeugausrüster der Tour, setzt auf die Popularität und das Image des 41-Jährigen, um seine Markenbindung zum Radsport weiter zu stärken.

Seine erste Aufgabe als „Brand Cycling Ambassador“ steht bereits bevor: Bei der Weltpremiere des neuen Skoda Peaq, einem elektrischen Siebensitzer-SUV, am 23. Juni wird er im Mittelpunkt stehen. Das Fahrzeug soll, so Skoda, eine neue Zielgruppe ansprechen und die Elektromobilität für Familien populärer machen.

Die Verbindung von Skoda und dem Radsport ist tief verwurzelt. Seit 2015 ist der Automobilhersteller Titelsponsor des Grünen Trikots, dem Trikot des Führenden der Sprintwertung. Dieses Trikot, das über Etappenankünfte und Zwischensprints vergeben wird, ist ein fester Bestandteil der Tour de France und ein Symbol für Geschwindigkeit und Ausdauer. Froome wird bei mehreren Skoda-Aktivitäten rund um die Tour, La Vuelta und die Tour de France Femmes mit Zwift zu sehen sein – als Gesicht der Marke, nicht mehr als Teil des Teilnehmerfeldes.

Es bleibt abzuwarten, ob Froome seine Karriere als Profiportler jemals wieder aufnehmen wird. Sein offizielles Karriereende wurde noch nicht bekannt gegeben. Doch eines ist klar: Mit seiner neuen Rolle als Markenbotschafter bleibt er der Welt des Radsports eng verbunden und profitiert gleichzeitig von der Partnerschaft mit einem etablierten Automobilhersteller. Die Entscheidung Froome’s ist ein cleverer Schachzug für beide Seiten.