Algerien stürmt auf fifa zu: messi-rot war pflicht!

Ein Erdbeben in der Fußballwelt: Der algerische Fußballverband hat offiziell Beschwerde bei der FIFA gegen den Schiedsrichter Marciniak nach dem WM-Qualifikationsspiel gegen Argentinien eingereicht. Die Vorwürfe sind brisant, die Forderungen unmissverständlich – ein Umdenken in Bezug auf die Schiedsrichterleistungen scheint unausweichlich.

Die eskalation nach der 0:3-pleite

Die eskalation nach der 0:3-pleite

Die Niederlage gegen Argentinien schmerzt, aber die Algerier sehen darin nicht nur eine sportliche Fehlentscheidung. Vielmehr werfen sie dem polnischen Schiedsrichter Marciniak grobe Fehlentscheidungen vor, die das Ergebnis maßgeblich beeinflusst haben sollen. Im Kern der Beschwerde steht die Nicht-Verwarnung von Lionel Messi, nachdem dieser Mandi mit einem deutlichen Tritt getroffen hatte, als der Stand noch bei 0:0 lag. Die Algerier sind sich sicher: Das hätte die rote Karte bedeutet.

“Es hätte eine rote Karte geben müssen”, heißt es in dem Beschwerdebrief, der MARCA exklusiv vorliegt. Marciniak zögerte, und auch die Video-Schiedsrichter-Assistenten (VAR) wurden offenbar nicht alarmiert. Ein fataler Fehlentscheidung, so die Ansicht aus Algerien.

Doch damit nicht genug. Auch gegen Alexis Mac Allister gibt es massive Kritik. Der argentinische Mittelfeldspieler soll Ibrahim Maza mit einem Ellbogenschlag getroffen haben – ein Foul, das die Algerier als gelbe Karte wertend sehen. Und das war nicht das einzige Mal, dass Mac Allister zu hart durchging: Ein weiterer Ellbogen gegen Hadj Moussa blieb unbestraft. Die Summe dieser Vorfälle, so die Beschwerde, hätte zu einer roten Karte für Mac Allister führen müssen.

Die algerische Fédération Internationale de Football Association (FIFA) ist schockiert über die einhellige Meinung, dass die Leistung des Schiedsrichtergespanns nicht den Ansprüchen genügte. Die Beschwerde liegt nun auf dem Tisch des Fußballweltverbandes, und die kommenden Tage werden zeigen, ob die FIFA den Vorwürfen Gehör schenken wird. Ein erneuter Blick auf die Videobeweise ist nun unausweichlich.

Die Affäre wirft ein schlechtes Licht auf die FIFA und unterstreicht die Notwendigkeit einer konsequenten und fairen Schiedsrichterarbeit auf höchstem Niveau. Ob die Beschwerde aus Algerien zu einer nachträglichen Strafe für Messi oder Mac Allister führt, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch: Dieser Fall wird die Fußballwelt noch lange beschäftigen.