Fribourg schlägt davos überraschend früh vor!

Die Spannung im siebten Spiel der Playoffs war greifbar, doch Fribourg-Gottéron hat mit einem Blitzstart für Aufsehen gesorgt. Gerade als die Powerplay-Bilanz der bisherigen Serie eher durchwachsen wirkte, nutzten die Drachen die Überzahl bereits früh, um Davos einen Schock zu verpassen und die Partie zu ihren Gunsten zu beeinflussen.

Sprungers aktion ebnet den weg

Sprungers aktion ebnet den weg

Der Katalysator für diese frühe Führung war eine energische Aktion von Vereinslegende Julien Sprunger. Im offensiven Drittel unermüdlich nachsetzend, provozierte er einen entscheidenden Strafstoß gegen Davos' Verteidiger Frick. Dieser Foulspiel ermöglichte Fribourg die erste Powerplay-Gelegenheit und offenbarte eine Schwäche in der Davoser Abwehr, die es so vor dem Spiel kaum zu sehen war.

Die Drachen ließen diese Chance nicht ungenutzt. Im anschließenden Powerplay agierten sie mit eiskalter Präzision. Henrik Borgström, nach einem gewonnenen Bully blitzschnell reagierend, ließ dem Puck freien Lauf und versenkte ihn unhaltbar im Davoser Tor. Sandro Aeschlimann, der Davos-Goalie, hatte keine Chance, da der Schuss aus spitzem Winkel und durch einen dichten Verkehr vor seinem Tor kaum zu sehen war. Ein früher Nackenschlag für die Gastgeber!

Es ist ein deutliches Signal von Fribourg, dass sie sich nicht von der Bedeutung des Spiels einschüchtern lassen. Sie nutzen ihre Chancen konsequent und setzen damit ein starkes Statement in dieser entscheidenden Partie. Die Frage ist nun, wie Davos auf diesen frühen Rückschlag reagieren wird – und ob sie die Nerven behalten, um das Momentum zurückzugewinnen.