Freiburg verpasst finale: schiedsrichter-entscheidung sorgt für empörung!

Stuttgart – Der SC Freiburg steht vor dem Aus im DFB-Pokal. Trotz einer kämpferisch starken Leistung gegen den VfB Stuttgart und zahlreiche Chancen konnte das Team von Julian Schuster das Halbfinal-Duell nicht für sich entscheiden. Doch nicht nur die knappe 2:1-Niederung nach Verlängerung schmerzt, sondern vor allem eine umstrittene Entscheidung des Schiedsrichters Tobias Welz.

Die bittere szene in der verlängerung

In der 91. Minute hatte Lucas Höler nach einem Steilpass die Nase vorn und erzielte, in den Augen der Freiburger, den Ausgleichstreffer. Doch Schiedsrichter Welz pfiff auf Freistoß für Stuttgart und nahm seinem VAR-Kollegen Günter Perl so die Möglichkeit einer Überprüfung. Eine Entscheidung, die im Lager des SCF für heftige Kritik sorgte.

Trainer Julian Schuster konnte seine Fassung kaum wahren: „Ich weiß nicht, warum er da abpfeifen muss!“, schüttelte er den Kopf. Bastian Schweinsteiger, der die Partie im Expertenkommentar begleitete, stimmte zu: „Das ist kein Foul, das hat hier nicht reingepasst.“ Auch Kapitän Christian Günter ließ seiner Enttäuschung freien Lauf: „Wenn das ein Foul ist, dann muss ich hier und heute meine Karriere beenden.“

Eggestein lobt das team – trotz allem

Eggestein lobt das team – trotz allem

Trotz des verpassten Finales und der umstrittenen Entscheidung sprach Maximilian Eggestein, der das frühe 1:0 für Freiburg markiert hatte, von einer starken Leistung seines Teams. „Er darf die Situation beim Tor niemals wegpfeifen“, so Eggestein sichtlich frustriert. Er und seine Mitspieler hatten zahlreiche Gelegenheiten, die Führung auszubauen, doch am Ende traf Tiago Tomas in der 119. Minute zum 2:1 für Stuttgart.

Die Niederlage bedeutet für den SC Freiburg das Ende der Träume vom DFB-Pokalfinale 2024. Ein Finale, das das Team um Schuster nach einer starken Saison ambitioniert angestrebt hatte. Die bittere Erkenntnis bleibt: Ein entscheidender Pfiff verwehrte Freiburg die Chance auf den Einzug ins Endspiel.

Hölers deutliche worte

Hölers deutliche worte

Auch Lucas Höler selbst äußerte sich deutlich zu der Szene. „Ich hab's nicht verstanden, keiner von uns hat das verstanden. Das ist kein Foulspiel, das ist eine Frechheit. Er hat mir auf dem Platz noch gesagt, dass es eine glasklare Entscheidung ist. Lass es laufen und schau's dir danach (mit dem VAR; Anm. d. Red.) an. Deswegen: sehr schlecht vom Schiri. Ich weiß wirklich nicht, warum man da pfeift.“