Freiburg: atubolu-streit? verein weist berichte entschieden zurück

Der SC Freiburg hat mit einer deutlichen Ansage auf Berichte über Spannungen zwischen dem Verein und seinem Torwart Noah Atubolu reagiert. Während Medien wie Sport Bild und Bild von einem respektlosen Verhalten des 24-Jährigen in Gesprächen sprachen, beteuert der Verein nun eine weiterhin offene und wertschätzende Kommunikation.

Der sc freiburg stellt die sachlage klar

Der sc freiburg stellt die sachlage klar

Die Situation um Torhüter Noah Atubolu hat in den letzten Tagen für Aufsehen gesorgt. Gerüchte über ein belastetes Verhältnis zum SC Freiburg kursierten in den Medien, insbesondere nach den Berichten von Sport Bild und Bild, die von vermeintlich unangebrachten Äußerungen Atubolus in Verhandlungen sprachen. Der Verein kontert nun mit einer öffentlichen Klarstellung über seine Social-Media-Kanäle: „Entgegen der aktuellen Berichterstattung betonen wir, dass die Kommunikation mit Atu von beidseitiger Wertschätzung, Respekt und Offenheit gekennzeichnet ist. So war’s bis zum heutigen Tag und so werden wir das auch in Zukunft halten.“

Ein möglicher Abgang steht im Raum: Hinter dieser bemerkenswerten Wortmeldung verbirgt sich der bevorstehende Wechsel von Atubolu. Der SC Freiburg hat sich bereits mit der Verpflichtung von Mio Backhaus von Werder Bremen als Nachfolger abgesichert. Eine Taktik, die an das Vorjahr erinnert, als die Freiburger vor dem Abgang von Ritsu Doan zu Eintracht Frankfurt frühzeitig neue Kräfte in der Offensive holten.

Die Zeichen eines Abschieds wurden bereits Anfang des Jahres gesetzt, als Atubolu einen Beraterwechsel vollzog. Bislang konnte der ehemalige U21-Nationalkeeper jedoch keinen neuen Verein finden. Sportvorstand Jochen Saier schilderte im „kicker“ intensive Bemühungen um eine Vertragsverlängerung, die trotz guter bis sehr guter Gespräche letztendlich scheiterte, da es keine entsprechenden Signale von Spielerseite gab.

„Wir haben uns im letzten halben Jahr intensiv um eine Vertragsverlängerung bemüht“, erklärte Saier. „Nach dem verlorenen Europa-League-Finale gegen Aston Villa haben wir Atubolu auch persönlich darüber informiert, dass sich ein Transfer abzeichnet.“ Saier betonte, dass Atubolu nun die Möglichkeit habe, seine Zukunftsplanung voranzutreiben und den bestmöglichen Klub für sich zu finden. „Wenn der angestrebte Schritt kommt, wird es eine wunderbare gemeinsame Erfolgsgeschichte gewesen sein.“

Atubolu, der in der Jugend des Sport-Clubs ausgebildet wurde, etablierte sich in der Saison 2023/24 nach dem Abgang von Mark Flekken als Nummer eins und bestritt bislang 125 Pflichtspiele für den SC Freiburg. Die aktuelle Situation zeigt, dass der Verein bereit ist, sich von einem Leistungsträger zu trennen, um seine strategischen Ziele zu verfolgen – eine Entscheidung, die sowohl Atubolu als auch dem SC Freiburg vor neue Herausforderungen stellen wird.