Eishockey-schock: kreis verlässt nationalteam vor heim-wm!
Dramatische Entscheidung im deutschen Eishockey: Harold Kreis ist nicht länger Bundestrainer. Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) trennte sich am Freitag „einvernehmlich“ vom 67-jährigen Kanadier, nur wenige Monate vor der Heim-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr. Ein Nachfolger steht noch in den Startlöchern.
Die bilanz: enttäuschung statt erfolg
Die Entscheidung des DEB ist kein Paukenschlag, sondern das Ergebnis einer enttäuschenden Bilanz. Die vergangenen drei Turniere unter Kreis – WM 2023 (Silber, ein Lichtblick), WM 2024 in Dänemark (Verpassung des Viertelfinales) und die Olympischen Spiele in Italien – waren alles andere als zufriedenstellend. Auch die jüngste WM in Zürich endete mit einem erneuten Vorrunden-Aus und dem enttäuschenden zehnten Platz. Die Argumente für eine Fortsetzung des Engagements fehlten.
„Wir sind nach einer intensiven Analyse zu diesem Entschluss gelangt“, erklärte DEB-Sportvorstand Christian Künast. Er würdigte Kreis‘ Verdienste um das deutsche Eishockey, betonte aber unmissverständlich: „Es braucht einen neuen Impuls.“ Die Faszination für das deutsche Eishockey muss zurückgewonnen werden.

Wer wird kreis beerben? die suche beginnt
Die Suche nach einem Nachfolger für Kreis beginnt sofort. Der DEB steht vor der Aufgabe, einen Trainer zu finden, der das Team innerhalb weniger Monate auf die WM in Deutschland vorbereiten kann. Ein unbelasteter Kandidat, der in der Lage ist, frischen Wind in die Mannschaft zu bringen, scheint die bevorzugte Option zu sein. Die Frage ist: Wer kann die Erwartungen erfüllen und das deutsche Eishockey wieder auf Erfolgskurs bringen?
Kreis selbst blickte mit Dankbarkeit auf die vergangenen drei Jahre zurück. „Es war eine besondere Zeit, an die ich mit großer Dankbarkeit zurückdenke“, sagte er zum Abschied. Doch die Dankbarkeit kann die bittere Realität der enttäuschenden Ergebnisse nicht überdecken. Das deutsche Eishockey braucht jetzt einen Umbruch, einen Neuanfang – und das so schnell wie möglich.
