Französische handballer kämpfen um wm-ticket: remili trotz verletzung im kader!

Brüssel fiebert, Montpellier jubelt – und Talant Dujshebaev muss taktieren: Die französische Nationalmannschaft steht im Mai vor zwei entscheidenden Duellen gegen Tschechien, die über die Qualifikation für die Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland im Januar entscheiden. Der Druck ist enorm, die Erwartungen hoch, und der Trainer des Les Bleus hat eine überraschende Auswahl getroffen.

Personelle überraschungen und verletzte stars

Personelle überraschungen und verletzte stars

Nach seinem Engagement bei Kielce übernimmt Dujshebaev nun offiziell das Ruder bei der Nationalmannschaft und nominierte 20 Spieler für die prestigeträchtigen Partien. Ein Name sticht dabei besonders hervor: Nedim Remili. Der Rückraumspieler, der sich beim ungarischen Pokal eine Verletzung am linken Wadenbein zuzog, befindet sich im vorläufigen Kader. Eine Wundertüte, angesichts der kurzfristigen Natur der Verletzung, aber die Hoffnung auf seine Rückkehr ist groß.

Die ersten 90 Minuten werden am Mittwoch, den 13. Mai um 20:00 Uhr in Brünn (Tschechische Republik) angepfiffen. Die Franzosen wollen sich hier einen entscheidenden Vorteil verschaffen, bevor sie am Sonntag, den 17. Mai um 17:00 Uhr vor heimischer Kulisse das Rückspiel bestreiten. Nur eine Änderung im Vergleich zum letzten Lehrgang: Rechtsaußen Benjamin Richert vom Montpellier HB gehört nicht mehr zum Aufgebot.

Die Aufstellung liest sich wie ein Who's Who des französischen Handballs. Dylan Nahi und Drevy Paschal sorgen für Tempo von den Außenpositionen, während Thibaud Briet und Élohim Prandi im Rückraum für Durchschlagskraft sorgen sollen. Aymeric Zaepfel und Aymeric Minne bilden das Duo im Rückraum, unterstützt von Eliott Desblancs. Julien Bos und Dika Mem sind als Rechtsaußen nominiert, während Melvyn Richardson als Alternative bereitsteht.

Im Tor zählt die Auswahl auf die erfahrenen Karl Konan, Théo Monar und Nicolas Tournat, während die Felsen in der Abwehr von Charles Bolzinger, Valentin Kieffer und Romain Mathias stammen. Die tschechische Mannschaft wird keine leichte Aufgabe darstellen, aber die Franzosen sind fest entschlossen, sich die WM-Teilnahme zu sichern.

Die Entscheidung liegt nun auf dem Spielfeld. Können die Franzosen ihre Stärken abrufen und die tschechische Abwehr knacken? Die kommenden Tage werden es zeigen.