Franziska preuß' abschiedstournee: olympia als chance für den großen traum

Olympia mailand cortina 2026: ein besonderes kapitel für franziska preuß

Franziska Preuß steht vor ihren letzten Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina 2026. Nach der angekündigten Beendigung ihrer Karriere möchte die Gesamtweltcupsiegerin nicht nur an den Wettkämpfen teilnehmen, sondern auch ihren größten Traum verwirklichen: eine Einzelmedaille bei Olympia. Die Saison verlief bisher nicht optimal, doch Preuß blickt optimistisch nach vorn und glaubt an ihre Fähigkeiten.

Die suche nach der fehlenden medaille

Die suche nach der fehlenden medaille

Die noch fehlende olympische Einzelmedaille ist das große Ziel von Franziska Preuß. Sie reist mit nur einer Podestplatzierung im Gepäck nach Antholz, wo die Erwartungen des DSV-Teams besonders auf ihren Schultern lasten. Trotz der schwierigen Saison und der damit verbundenen Herausforderungen gibt Preuß nicht auf und sucht nach Erklärungen für ihre bisherige Leistung. „Es ist definitiv nicht die leichteste Phase“, so Preuß, „aber ich gebe nicht auf. Da muss man durch.“

Kein aufschieben: der fokus liegt auf den rennen

Kein aufschieben: der fokus liegt auf den rennen

Franziska Preuß hat alle Gedanken an ihren bevorstehenden Abschied von der Biathlon-Szene verdrängt. „Für mich ist es noch nicht präsent im Kopf“, erklärt sie. „Es gibt Wichtigeres.“ Sie blickt voller Energie auf die Rennen in Südtirol und möchte das olympische Vorgeplänkel liebend gerne überspringen. „Ich bin schon froh, wenn es losgeht“, sagt die 31-Jährige, da viel darüber gesprochen wird.

Genießen statt druck: die letzte chance

Bis zu sechs olympische Rennen, möglicherweise auch die Mixed-Staffel zum Auftakt am Sonntag (14:05 Uhr live bei Eurosport und HBO Max), stehen Franziska Preuß noch bevor. Trotz der gesteigerten Aufmerksamkeit will sie diese Spiele genießen. „Es ist etwas Besonderes. Ich bin jetzt zum vierten Mal bei Spielen dabei, das schafft auch nicht jeder in einer Karriere“, sagt sie. „Ich schaue, dass ich das einfach aufsauge und hoffe, dass man dann wieder in diesen positiven Flow kommt.“

Optimismus im dsv-lager

Im DSV-Lager herrscht großer Optimismus, dass Franziska Preuß ihren letzten Traum verwirklichen kann. Sportdirektor Felix Bitterling ist überzeugt: „Wenn Franzi ihr Zeug macht, und da schließe ich auch die eine oder andere ihrer Teamkolleginnen ein, dann kann es definitiv für eine Medaille im Team, eine Einzelmedaille oder auch den Olympiasieg reichen.“

Blick in die zukunft: junge talente im aufwind

Unabhängig von der Ausbeute in Antholz steht fest, dass der Abschied von Franziska Preuß eine Lücke im deutschen Biathlon-Team hinterlassen wird. Doch Preuß blickt entspannt in die Zukunft. „Ich bin ja nicht die erste, die aufhört“, sagt sie und erinnert an Denise Herrmann-Wick, Laura Dahlmeier und Magdalena Neuner. „Es ist immer wieder weitergegangen, gut weitergegangen. Und deswegen wird es auch weiterhin gut weitergehen. Und es gibt junge Mädels, die wahnsinnig viel Potenzial haben.“

Röschs goldene aussichten

Auch Rösch äußert sich optimistisch: „Mission Gold startet jetzt!“ Die Vorfreude auf die Biathlon-Action ist groß und die Hoffnungen ruhen auf den deutschen Athleten.