Frankreich demoliert norwegen: mbappé-hattrick katapultiert 'les bleus'!

Ein Signal an die Welt: Frankreich hat vor dem K.o.-Runden-Debüt bei der WM eine beeindruckende Vorstellung gegen Norwegen geliefert und den Gruppensieg in Gruppe I gefeiert. Mit einem Offensivfeuerwerk, angeführt von einem historischen Hattrick von Ousmane Dembélé, ließ Didier Deschamps' Team – zumindest in Abwesenheit des Trainers – keine Zweifel an seinen Titelambitionen aufkommen.

Die dembélé-show und ein historischer moment

Die Partie wurde von einer Leistung geprägt, die in die Geschannenhistorie eingehen wird. Ousmane Dembélé, der Weltfußballer, brillierte mit einem Hattrick in nur 32 Minuten (7., 20., 32.). Nur Erich Probst für Österreich 1954 war bei einer WM jemals schneller beim Erzielen von drei Toren. Die norwegische Abwehr wirkte schlichtweg überfordert. Das 4:1 durch Désiré Doué in der Nachspielzeit unterstrich die Dominanz Frankreichs.

Doch es gab auch eine überraschende Wendung: Norwegens Trainer Ståle Solbakken entschied sich für eine umfangreiche Rotation, ließ Erling Haaland und Martin Ødegaard überraschend auf der Bank. Eine Entscheidung, die viele Fans und auch Experten wie Bundesliga-Profi Jonas Hofmann in Frage stellten. "Haaland denkt sich mit Sicherheit auch: Ich will hier Torschützenkönig werden. Und dann draußen zu sitzen…weiß ich nicht, ob er damit einverstanden war", so Hofmann auf MagentaTV.

Deschamps

Deschamps' abwesenheit und maignans parade

Ein weiterer Aspekt, der die Partie begleitete, war die kurzfristige Abwesenheit von Nationaltrainer Didier Deschamps aufgrund des Todes seiner Mutter. Co-Trainer Guy Stéphan übernahm die Verantwortung an der Seitenlinie und führte sein Team zu einem souveränen Sieg. Auch Torwart Mike Maignan trug zum Erfolg bei, als er einen Elfmeter von Larsen parierte – eine Parade, die das Spiel endgültig entschied.

Das Ergebnis von 4:1 spiegelt nicht nur die Überlegenheit Frankreichs wider, sondern wirft auch Fragen nach Norwegens Taktik auf. Die Rotation von Solbakken mag zwar dem Konkurrenzkampf dienen, doch sie beraubte sein Team zweifelsohne seiner größten Waffe. Frankreich hingegen präsentierte sich in Bestform und sendete eine deutliche Botschaft an den Rest des Turniers.

Die Frage, ob sich auch der zweite Teil von Haalands Prophezeiung bewahrheitet – dass Frankreich das gesamte Turnier gewinnen wird – wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Eines ist jedoch klar: Die Franzosen sind mit großem Selbstvertrauen in die K.o.-Runde eingezogen und gehören zu den Top-Favoriten auf den WM-Titel.