Neuer unter beschuss: maier kritisiert wm-leistung – „muss sich selbst ankreiden“

Schock in der deutschen Fußballnation! Torwart-Legende Sepp Maier hat nach dem enttäuschenden 1:2 gegen Ecuador im letzten Gruppenspiel der WM 2026 scharfe Kritik an Manuel Neuer geübt und ihm eine Mitschuld am entscheidenden Gegentor vorgeworfen. Die Analyse des Rekordspielers des FC Bayern wirft einen langen Schatten auf die Hoffnungen der deutschen Fans.

Die bittere pille: neuers passivität im fokus

Die bittere pille: neuers passivität im fokus

„Das ganze Team war erschreckend schwach, das steht außer Frage“, so Maier im Gespräch mit Sport1. „Aber Manu hätte dem Ball schon früher entgegengehen müssen, statt abzuwarten. Da muss er sich schon an die eigene Nase fassen.“ Der 82-Jährige betonte, dass ein Torwart von Neuers Format in solchen Situationen aktiver agieren müsse. „Er hätte den Ball souverän halten können.“

Die Kritik kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt, denn am Montag (22:30 Uhr) steht das brisante Achtelfinale gegen Paraguay in Foxborough an. Maier mahnte: „In der K.o.-Runde werden solche Fehler brutal bestraft. Da muss Manu wieder der Alte sein.“ Die Frage ist: Kann Neuer die Zweifel ausräumen und seine Paraderolle wiederfinden?

Doch es gibt auch Schutz: Maier relativierte seine Kritik und betonte, dass Neuer „unglücklich“ ausgesehen habe und er seine Reaktion nach dem Spiel verstehen könne, da ihm nun ein großer Fehler angedichtet werde. „Manu ist nicht der Sündenbock für diese Niederlage. Das ist einfach nicht fair.“ Ein Appell, der vor dem Hintergrund der bevorstehenden Herausforderung gegen Paraguay Gewicht hat.

Währenddessen feiert Senegal einen überraschenden Kantersieg gegen den Irak und hält die Hoffnung auf eine K.o.-Runde am Leben. Julian Nagelsmann nimmt derweil Neuer in Schutz und bezeichnet die Situation als „undankbar für Torwarte“. Die Diskussion um die Leistung des deutschen Teams wird weitergehen, während die Fans gespannt auf das entscheidende Duell gegen Paraguay warten.