Frankfurterinnen verlieren zwei leistungsträgerinnen: veit zu union, senß zu real!
Ein Schock für die Eintracht Frankfurt Frauen: Nur wenige Tage nach dem offiziellen Abschied von Elisa Senß steht fest, dass auch Nationalspielerin Jella Veit den Verein verlassen wird. Ein doppelter Aderlass für die Frankfurterinnen, die sich in der kommenden Saison neu formieren müssen.

Senß in spanien, veit in berlin: die weichen sind gestellt
Die Verpflichtung von Elisa Senß bei Real Madrid war bereits länger kein Geheimnis mehr. Der Abschied des Mittelfeldmotors, der mit einer Ausstiegsklausel versehen war, ist nun besiegelt. Für rund 200.000 Euro wechselt die 28-Jährige in die spanische Hauptstadt und unterzeichnet dort einen Vierjahresvertrag. Ein herber Verlust für die Eintracht, die auf Senß's spielerische Klasse und ihre Führungsqualitäten zählen konnte.
Doch damit nicht genug: Wie nun bekannt wurde, schließt sich auch Innenverteidigerin Jella Veit ablösefrei Union Berlin an. Die 21-Jährige, die in der vergangenen Saison kurzzeitig zum Stammspieler in der Frankfurter Abwehrreihe avancierte, suchte nach fünf Jahren in Frankfurt eine neue sportliche Herausforderung. „Wir bedanken uns bei Jella für ihre Leistungen und wünschen ihr für ihre Zukunft alles Gute“, so Eintracht-Trainer Niko Arnautis in einer ersten Stellungnahme.
Ein bemerkenswerter Umbruch bei den Frankfurterinnen, der bereits durch die Abgänge von Nicole Anyomi, Géraldine Reuteler, Nadine Riesen und Lisanne Gräwe vorangetrieben wurde. Die Eintracht muss sich nun in der Defensive neu sortieren und neue Spielerinnen in die Stammelf integrieren. Paulina Krumbiegel und Larissa Mühlhaus sind bereits Verstärkungen, aber die Abgänge von Senß und Veit hinterlassen eine große Lücke.
Die Frage, die nun in der Frankfurter Kurve und bei den Fans aufkommt, lautet: Wie wird die Eintracht diesen Qualitätsverlust kompensieren? Die neue Saison steht vor der Tür und die Herausforderungen sind groß. Ob die Frankfurterinnen diesen Umbruch meistern und erneut in der Bundesliga-Spitze mithalten können, bleibt abzuwarten.
