Frankfurt stolpert erneut – st. pauli trifft zweimal alu
Drei Auswärtssiege in einer ganzen Saison. Das ist die bittere Bilanz von Eintracht Frankfurt, und das 0:0 beim abstiegsgefährdeten FC St. Pauli macht diese Zahl nicht erträglicher. Trainer Albert Rierawartet nach drei Partien in der Fremde weiterhin auf seinen ersten Auswärtsdreier – und die Distanz zu Platz sechs wächst auf neun Punkte an.
Viel ball, kein tor – frankfurts europapokal-traum verblasst
Die Eintracht kam mit dem gewohnten Ballbesitz-Ansatz ihres neuen Coaches nach Hamburg, kontrollierte phasenweise das Geschehen und erzeugte dabei so gut wie keine echte Gefahr. Riera haderte sichtlich mit der Körpersprache seiner Spieler – und das zu Recht. Wer in der Bundesliga europäisch überwintern will, muss beim Tabellen-16. gewinnen. Punkt.

St. pauli und das aluminium-duell gegen sich selbst
Die Hamburger hatten die klareren Chancen – und das gleich doppelt in Holz. Mathias Pereira Lage traf nach einer spektakulären Hinterkopf-Vorlage von Tomoya Ando in der 24. Minute den linken Pfosten. Sieben Minuten später probierte es Danel Sinani aus der Distanz – Außenpfosten rechts. Zwei Mal Aluminium, null Tore. So kann ein möglicher Befreiungsschlag im Abstiegskampf aussehen, wenn das Glück fehlt.
Trotzdem: St. Pauli kämpfte, verteidigte konsequent und zeigte genau die Energie, die Trainer Alexander Blessin vor dem Spiel gefordert hatte. „Wir müssen auf dem Gaspedal bleiben
