Flick triumphiert – doch barcelona-jubel wird verschoben
Ein souveräner Sieg gegen Getafe, aber wenig Beachtung für die Meisterschaftsrechnungen: Hansi Flick konzentriert sich voll und ganz auf die Leistungen seiner Mannschaft. Der FC Barcelona feiert seine Meisterschaft also noch eine Woche länger.

Pedri im rampenlicht: eine gala gegen die rivalen
Die Freude war greifbar, sowohl bei Hansi Flick als auch bei den mitgereisten Anhängern. Pedri brillierte mit einer herausragenden Leistung und wurde von den gegnerischen Fans gefeiert. „Ich glaube, er ist ein großartiger Spieler, er hat eine großartige Leistung gezeigt und eine gute Mentalität. Das hat die gegnerische Fanschaft gesehen und gewürdigt“, so Flick nach dem Spiel. Es war eine Darbietung, die zeigte, welches Potential in dem jungen Mittelfeldspieler schlummert.
Doch Flick ließ sich nicht auf Spekulationen über die Meisterschaft ein. Die Frage, wie viele Punkte Barcelona noch benötigt, um den Titel sicherzustellen, wies er entschieden zurück: „Ich möchte die Berechnungen vergessen, die uns jetzt gemacht werden. Das Wichtige ist der heutige Tag. Ich werde nicht über die anderen Spiele nachdenken. Wir werden es feiern, wenn wir es haben.“ Diese Aussage unterstreicht die Fokussierung des Trainers auf die unmittelbare Aufgabe und die Vermeidung unnötigen Drucks.
Auch die Leistung von Rasmus Højlund, der mit einem Treffer zum Sieg beitrug, wurde vom Coach gelobt: „Er hat ein großartiges Spiel gemacht. Ich bin sehr froh, dass er dieses Tor geschossen hat.“ Die Treffsicherheit des Stürmers trug maßgeblich zum Erfolg bei.
Die taktische Ausrichtung des Teams wurde ebenfalls positiv hervorgehoben. „Wir wollten unser Spiel machen. Ich schätze, was wir mit und ohne Ball gesehen haben. Das Team war konzentriert und hat es gut gemacht. Es war wichtig, vor der Pause zu treffen, und auch der Zeitpunkt des zweiten Tores war entscheidend“, erklärte Flick. Es war ein Spiel, in dem die Stärken des FC Barcelona deutlich zur Geltung kamen, während die Schwächen des Gegners offenbart wurden.
