Fiorentina vor conference league-finale: vanoli ruft zur kampfesdemonstration auf!

London – Ein Hauch von Toskana weht über London: Die Fiorentina ist in der englischen Metropole eingetroffen, um am Donnerstag im Conference League-Finale gegen den Crystal Palace anzutreten. Doch die Reise hat es in sich – zahlreiche angeschlagene Spieler schwächen die Viola, trotzdem schwingt Zuversicht mit.

Vanoli: „wir wollen zeigen, was in uns steckt“

Trainer Paolo Vanoli betonte im Vorfeld des Spiels, dass die Personalsorgen zwar spürbar sind, aber keine Ausreden zulassen. „Ich hätte mir natürlich eine schadensfreie Reise gewünscht, aber das ist nun mal Fußball. Wir dürfen uns nicht beklagen, sondern müssen diese Situation als Chance begreifen – für jeden einzelnen Spieler.“ Der Coach ist überzeugt: Nur mit einer geschlossen Mannschaft kann die Fiorentina gegen den Titelanwärter bestehen.

Der Crystal Palace gilt als haushoher Favorit, doch Vanoli lässt sich davon nicht beirren. „Sie sind der klare Favorit, wie Chelsea es vor einem Jahr war. Aber wir sind auch da, um zu zeigen, was wir können. Es wird ein harter Test für unsere Entwicklung, ein Spiegelbild unserer Fähigkeiten.“

Kean fehlt, piccoli bekommt chance

Kean fehlt, piccoli bekommt chance

Ein herber Rückschlag ist das Aus von Moise Kean, der weiterhin unter seiner Tibiaproblematik leidet. „Er hat heute Morgen Schmerzen angegeben“, erklärte Vanoli. „Wir versuchen, ihn für das Spiel gegen Lazio vorzubereiten, aber dieses Finale kommt zu früh.“ Dadurch rückt Valeri Piccoli ins Rampenlicht, der nun die Chance erhält, sich zu beweisen.

Besondere Erwähnung verdient auch der argentinische Mittelfeldspieler Lucas Gudmundsson. Vanoli lobte seine defensive Entwicklung: „Er arbeitet hart daran, sich zu verbessern. In Verona gab es zwar noch einige technische Fehler, aber er reagiert sofort und zieht daraus Konsequenzen. Seine Initiative zum entscheidenden Tor zeigt sein Potenzial.“

Ein weiterer Fokus liegt auf dem kroatischen Innenverteidiger Marin Pongracic, der für die Fiorentina im Kader steht. Er wurde bereits von Crystal Palace-Trainer Oliver Glasner beobachtet, der ihn bei einem vorherigen Spiel der Viola in Verona begutachtete. Pongracic muss sich Mateta entgegenstellen, der bereits im Sommer auf der Fiorentina-Radar war. „Ich kenne ihn gut, er ist schnell und physisch stark – eine große Gefahr für unsere Abwehr“, warnte Vanoli.

Die Fiorentina fordert ihre Fans auf, ihr Team mit Leidenschaft zu unterstützen und eine starke Gemeinschaft zu bilden. Die letzten Wochen waren anstrengend, aber das Team ist bereit, alles zu geben, um den ersten Titel seit Jahren zu erringen. Es ist an der Zeit, Geschichte zu schreiben!