Filipovski bleibt: würzburg baskets vertrauen auf ihren rekordcoach bis 2029
Sasa Filipovski bleibt. Drei Jahre vor Vertragsende verlängert der Slowene bei den Fitness First Würzburg Baskets – und das gleich bis 2029. Ein klares Bekenntnis, das in der Basketball-Bundesliga selten ist.
Der 51-Jährige ist seit Dezember 2021 an der Seitenlinie, schon jetzt der dienstälteste Coach der Klubgeschichte. Unter seiner Führung schafften die Unterfranken zweimal das Halbfinale, kratzten an der Champions-League-Krone. Aktuell steht das Team auf Platz drei der Tabelle – hinter den Schwergewichten aus München und Berlin, aber vor dem Rest der Liga.

Die entscheidung fiel gegen attraktive offerten
„Wir hatten Gespräche mit anderen Vereinen“, bestätigt Geschäftsführer Steffen Liebler. „Aber Sasa hat sich bewusst für Würzburg entschieden.“ Das sei ein starkes Signal, sagt Liebler, „ein Vertrauensvotum in unsere Struktur und die Perspektive, die wir bieten“.
Filipovski selbst spricht von „Heimatgefühl“ und einer Stadt, „in der man sich einfach wohlfühlt“. Für einen Trainer, der in seiner Karriere schon in Slowenien, Serbien und der Türkei gearbeitet hat, ist das mehr als ein netter Nebensatz.
Die Verlängerung kommt zur richtigen Zeit. Die Baskets haben gerade den Kader für 2025/26 zusammengestellt, setzen auf Nachwuchs und internationale Verstärkung. Mit Filipovski an Bord bleibt die sportliche Linie klar. Kein Neuanfang, sondern eine Fortsetzung dessen, was in den vergangenen Jahren funktioniert hat.
Die Fans reagieren euphorisch. Auf Social Media kursieren Videos, in denen Filipovski auf der Bank jubelt, die Arena tobt. Für viele ist er nicht nur Trainer, sondern Identifikationsfigur. Die Frage, ob Würzburg die nächste Saison wieder oben mitspielt, ist damit beantwortet. Die Antwort lautet: Ja – und zwar mit dem Mann, der diese Erfolgsstory geschrieben hat.
