Fernandes entlarvt keane: "eine lüge!"
Manchester – Ein heftiger Schlagabtausch zwischen Bruno Fernandes und Roy Keane überschattet den historischen Triumph des portugiesischen Spielmachers. Fernandes, der gerade als erster Spieler in die Premier-League-Geschichte eingegangen ist, mit 21 Assists in einer Saison, fühlt sich von Keanes Kritik öffentlich diffamiert und hat nun in einem Interview mit The Diary of a CEO scharf reagiert.

Die ursache des streits: ein missverständnis
Die Gemüter erhitzten sich, nachdem Fernandes im Anschluss an das Spiel gegen Nottingham Forest angedeutet hatte, er hätte stattdessen selbst auf das Tor schießen sollen, anstatt einen Pass zu spielen. Roy Keane interpretierte diese Aussage angeblich falsch und warf Fernandes Egoismus vor. Ein fataler Fehltritt, wie sich herausstellte.
Fernandes beteuert vehement, dass Keanes Darstellung eine glatte Lüge sei. "Ich mag es nicht, wenn Leute lügen, und in diesem Fall ist es eine Lüge“, erklärte der Mittelfeldstar mit Nachdruck. Er betonte, dass er umgehend Kontakt zu Keane gesucht habe, um die Angelegenheit persönlich zu klären. "Ich habe immer großen Respekt vor Keane. Deshalb habe ich ihm eine Nachricht geschrieben und versucht, mit ihm zu sprechen.“
Die Eskalation: Beschuldigungen und Verteidigungsreden
Die Situation eskalierte, als Fernandes Keane öffentlich als "Lügner“ bezeichnete. Diese Behauptung befeuerte die ohnehin schon hitzige Rivalität zwischen dem aktuellen Kapitän und der United-Legende. Der Portugiese ließ keinen Zweifel daran, dass er die Kritik grundsätzlich akzeptiert, jedoch eine bewusste Falschdarstellung nicht hinnehmen werde. "Ich akzeptiere jede Kritik, aber ich dulde keine Lügen!“, so Fernandes.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Neben seinem historischen Rekord in der Assistenzwertung wurde Fernandes zudem zum Premier-League-Spieler der Saison gewählt. Er hat in dieser Saison neun Tore erzielt und führte sein Team zurück in die Champions League.
Fernandes verteidigte zudem sein Spiel und betonte, dass seine Vorlagenquote konstant hoch sei. "Meine Zahlen im Spielaufbau sind immer gleich. Es ist nicht so, dass ich jetzt plötzlich versuche, Assists zu sammeln. Roy hat immer den gleichen Bruno gesehen“, sagte er enttäuscht. Er wünschte sich lediglich, dass Keane ihn gelegentlich loben würde, nachdem er etwas erreicht habe, das nur wenige Spieler schaffen.
Die Rivalität zwischen den beiden ist offensichtlich, doch Fernandes' Reaktion verdeutlicht, dass er sich nicht länger ungerecht behandelt sehen möchte. Es bleibt abzuwarten, ob sich die beiden in Zukunft versöhnen können, aber eines ist klar: Fernandes hat seinen Standpunkt deutlich gemacht und sich nicht einschüchtern lassen.
