Fidalgo kehrt zurück: mexikos weltmeisterschaftswunder?

Ein Wechselbad der Gefühle für Álvaro Fidalgo: Nur wenige Monate nach seinem Wechsel zum Betis Sevilla steht der zentrale Mittelfeldspieler nun vor einer überraschenden Wendung – und einem möglichen Start bei der Weltmeisterschaft mit Mexiko. Der Spanier, der in Sevilla nur eine Nebenrolle spielte, soll Javier Aguirre in sein Team einberufen haben.

Die lange reise zum mexikanischen nationalspieler

Die lange reise zum mexikanischen nationalspieler

Fidalgo, der bereits in Mexiko beim América dreifacher Champion wurde, erfüllte erst kürzlich die FIFA-Anforderungen für die Nationalisierung. Fünf Jahre Aufenthaltsrecht in Mexiko, ein Tor im Derby gegen Sevilla – alles deutet darauf hin, dass der 31-Jährige nun endlich seinen Traum vom WM-Einsatz verwirklichen kann. Aguirre verfolgte Fidalgo bereits einige Monate zuvor bei einem Ligaspiel gegen Getafe und erkannte das Potenzial des Spielers.

Seine Zeit in Sevilla verlief zwar nicht nach Plan, mit lediglich 13 Einsätzen in Liga, Pokal und Europa League, doch der Trainer scheint von Fidalgo’s Fähigkeiten überzeugt. Es ist ein Beweis für die Hartnäckigkeit und den Glauben an das eigene Können des Spielers, dass er trotz reduzierter Einsatzzeit nun die Chance erhält, sein Land zu vertreten.

Die Entscheidung für Mexiko war gut überlegt, wie aus seinem Umfeld zu erfahren ist. Gespräche mit wichtigen Persönlichkeiten der mexikanischen Fußballtradition bestätigten ihm, dass er eine wertvolle Bereicherung für das Team sein könnte. Nun beginnt die Vorbereitung auf das größte Turnier seiner Karriere, zurück in dem Land, das ihn so lange und herzlich aufgenommen hat.

Der Azteca-Stadion, ein Ort voller Erinnerungen an seine glorreiche Zeit beim América, wird nun erneut Schauplatz seiner sportlichen Träume sein. Ob Fidalgo dort tatsächlich zum gefürchteten Spielmacher wird? Die kommenden Tage werden es zeigen.