Fcm gegen bochum: letzte chance auf heimsieg?

Magdeburg bangt. Seit November ist im Heinz-Krügel-Stadion gespenstische Stille, wenn der FCM das Spielfeld betritt. Gegen Bochum am Samstag (13:30 Uhr) muss endlich Schluss sein mit der Heimkatastrophe, andernfalls winkt der Abstieg in die Drittklassigkeit. Das Duell hat Brisanz, denn fast die Hälfte der Liga steckt im Kampf um den Klassenerhalt – ein Spiel, das mehr als drei Punkte wert ist.

Die misere im eigenen stadion

Fünf Spiele, fünf Niederlagen – die Bilanz ist desaströs. Die Fans sind frustriert, die Spieler unter Druck. Trainer Michael Streich versucht, die Situation zu überschauen, betont aber, dass die Atmosphäre im Stadion zurzeit kein Vorteil ist. "Andere Mannschaften würden sich freuen, wenn sie von sieben Spielen noch vier Heimspiele haben. Bei uns bin ich mir da nicht so sicher", so Streich auf der Pressekonferenz. Aber egal wie, die Spieler sind gefordert, den Fans endlich wieder Grund zur Freude zu geben.

Bochum ebenfalls unter druck

Bochum ebenfalls unter druck

Auch der VfL Bochum kommt mit Rückenwind nach Magdeburg. Die Mannschaft von Trainer Heiko Gerhardt hat ebenfalls Probleme, konstant zu punkten. Ein Sieg in Magdeburg würde Bochum zwar etwas Luft verschaffen, aber den FCM tiefer in den Abstiegskampf reiten. Die Ausgangslage ist also klar: Beide Teams brauchen dringend Punkte, um ihre Ziele zu erreichen.

Neuer sportdirektor gibt hoffnung

Neuer sportdirektor gibt hoffnung

Der Neustart mit Peer Jaekel als neuem Sportdirektor könnte ein Wendepunkt sein. Jaekel versprach, dass der FCM künftig für einen mutigen und intensiven Spielstil stehen soll. Ob er diese Versprechen am Samstag schon einlösen kann, bleibt abzuwarten. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt – und im Magdeburger Lager keimt sie wieder auf. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der FCM hat in den letzten 15 Spielen nur drei Mal gewonnen. Es wird höchste Zeit für eine Trendwende.