Fati-aus: vater boni zeigt verständnis, doch enttäuschung bleibt

München – Die Nicht-Berücksichtigung von Ansu Fati für den WM-Kader der spanischen Nationalmannschaft hat im Lager der Fati-Familie für Gesprächsstoff gesorgt. Während Vater Boni Fati die Entscheidung von Trainer Luis de la Fuente respektiert, schwingt deutliche Enttäuschung mit. Ein klares Signal, dass die Erwartungen an das Comeback des jungen Stürmers weiterhin hoch sind.

Die starke saison in monaco wird nicht belohnt

Die starke saison in monaco wird nicht belohnt

Boni Fati betonte in einem Interview mit EremNews, dass sein Sohn eine überzeugende Saison bei AS Monaco gespielt habe. „Er hat die Liga française auf einem höheren Niveau abgeschlossen als jeder andere spanische Stürmer. Wenn die Nationalmannschaft das anders sieht, bleibt uns wenig mehr als zu akzeptieren.“ Diese Aussage lässt erkennen, dass die Familie Fati die Leistungen ihres Sohnes höher bewertet als es die spanische Auswahl offenbar tut.

Die Schwierigkeit, die De la Fuente bei der Auswahl der Spieler sieht, liegt laut Boni Fati in der fehlenden Konstanz von Ansu Fati in den letzten Monaten. Die wiederholten Verletzungen und die damit verbundene fehlende Spielpraxis im FC Barcelona haben ihm offenbar zu schaffen gemacht. „Er hat eine schwierige Zeit hinter sich, in der er wenig Einsatzzeit bekommen hat. Aber er hat die Saison in Monaco sehr gut beendet.“

Die Entscheidung von Luis de la Fuente, sich auf andere Spieler zu verlassen, sei zwar zu respektieren, doch die Hoffnung auf eine WM-Teilnahme sei groß gewesen. Fati hatte im Mai in einem Interview mit MARCA seinen Wunsch nach einer Rückkehr in die Nationalmannschaft geäußert. Sein Wechsel zu Monaco war ein bewusster Schritt, um Spielpraxis und Selbstvertrauen zurückzugewinnen, nachdem er im FC Barcelona unter Hansi Flick kaum eine Chance erhalten hatte. Die Zahlen sprechen für sich: 30 offizielle Spiele, 12 Tore – eine respektable Bilanz, die die Frage aufwirft, warum er bei der WM-Nominierung übersehen wurde.

Die Option, Fati dauerhaft nach Monaco zu transferieren, liegt bei rund 11 Millionen Euro. Ob diese Option tatsächlich gezogen wird, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Die Familie Fati wird weiterhin alles daran setzen, dass Ansu seine Klasse auf höchstem Niveau zeigen kann – auch wenn es nicht sofort für die spanische Nationalmannschaft reicht.

Die Nicht-Nominierung ist ein Rückschlag, aber kein Grund zur Resignation. Ansu Fati hat bewiesen, dass er noch immer zu den talentiertesten Spielern Europas gehört. Und solange er diese Leidenschaft und diesen Ehrgeiz beweist, wird er auch weiterhin ein Kandidat für die spanische Nationalmannschaft sein. Die WM-Pause bietet ihm nun die Chance, sich noch weiter zu verbessern und im nächsten Jahr voll anzugreifen.