Manon apithy: rückkehr ins rampenlicht – „alles ist anders“!

Ein Comeback, das die Fechtszene aufhorchen lässt: Olympiasiegerin Manon Apithy ist zurück. Nach der Geburt ihres Sohnes Orisha im Juni 2025 schien eine ruhige Familienphase zu folgen. Doch die 30-Jährige beweist nun, dass Muttersein und Spitzenleistung sich nicht ausschließen müssen – und das mit einer Ehrlichkeit, die beeindruckt.

Die neue apithy: körperliche veränderungen und mentale stärke

Manon Apithy, deren Name seit Jahren untrennbar mit Erfolgen im Fechtsport verbunden ist – von Gold in Paris 2024 bis hin zum Weltmeistertitel 2018 in Wuxi – stand nach der Geburt ihres Sohnes vor einer ungewohnten Herausforderung. Während viele Fechterinnen nach einer solchen Pause schrittweise ins Training zurückkehren, entschied sich Apithy für einen mutigen Ansatz: „Ich habe mir gesagt, ich kehre zurück, obwohl ich noch nicht bereit bin“, gesteht sie. Die Realität holte sie jedoch schnell ein. „Meine körperliche Verfassung war meine größte Einschränkung. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwierig sein würde.“

Doch anstatt sich entmutigen zu lassen, nutzte Apithy die Situation, um sich neu zu definieren. „Ich baue mir eine neue Manon auf, denn mein Körper hat sich verändert. Alles ist anders.“ Diese Offenheit und der unbedingte Wille, ihre Ziele zu erreichen, machen ihren Rückkampf so spannend.

Mehr als nur medaillen: ein vorbild für ihren sohn

Mehr als nur medaillen: ein vorbild für ihren sohn

Für Apithy geht es heute um mehr als nur um Goldmedaillen und Titel. Die Geburt ihres Sohnes Orisha hat ihre Motivation grundlegend verändert. „Ich muss ihm zeigen, dass seine Mutter sich voll und ganz einsetzt und gute Werte vermittelt“, erklärt sie. Es geht darum, Leidenschaft, Disziplin und Durchhaltevermögen vorzuleben. Das Kind mit in den Trainingssaal zu nehmen, ihn dem Lärm auszusetzen und gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem ebenfalls erfolgreichen Fechter Bolade, ihre Leidenschaft zu teilen, ist für sie ein wichtiger Bestandteil dieses Prozesses.

Die Europameisterschaften in Antony, Frankreich, werden die nächste Gelegenheit für Apithy sein, ihren Sohn und die Welt von ihrer Entschlossenheit zu überzeugen. Der 14. Platz beim Weltcup in Athen mag ein kleiner Rückschlag gewesen sein, doch er hat ihren Ehrgeiz nur noch weiter angeheizt. Ihre Gegnerinnen sollten sich hüten, die „neue Manon“ zu unterschätzen, denn sie ist stärker und fokussierter als je zuvor.

Die Zahlen lügen nicht: Apithy hat in nur sechs Monaten bewiesen, dass Spitzensport und Muttersein keine Gegensätze sein müssen. Ihre Geschichte ist ein inspirierendes Beispiel dafür, dass mit Leidenschaft, Entschlossenheit und der richtigen Einstellung auch scheinbar unüberwindbare Hindernisse überwunden werden können. Der Weg zurück an die Spitze mag noch lang sein, aber Manon Apithy ist auf dem besten Weg, ihre Konkurrentinnen erneut in Angst und Schrecken zu versetzen – und das alles für ihren Sohn.