Fantacalcio 28. spieltag: diese drei mittelfeldspieler darf man nicht aufstellen

Der 28. Spieltag der Serie A wirft seine Schatten voraus – und im Fantacalcio entscheiden oft nicht die Stürmer, sondern die Mittelfeldspieler über Sieg oder Niederlage. Drei Namen stechen heraus. Wer sie auf der Bank lässt, hat schon verloren.

Mckennie: der amerikaner, den man einfach nicht ignorieren kann

Weston McKennie ist längst keine Überraschung mehr – er ist ein Phänomen. Vier Tore, sechs Vorlagen in der laufenden Serie-A-Saison, eine Fantadurchschnittsnote von 6,9. Die Zahlen sprechen für sich. Frisch verlängert bis 2030, ist der US-Amerikaner unter Spalletti seit dessen erstem Spieltag auf der Juve-Bank gesetzt. Kein einziges Mal wurde er geschont. Kein einziges Mal.

Sein Geheimnis ist kein Geheimnis: McKennie taucht im Strafraum auf, wenn es darauf ankommt. Er spürt den Moment. Gegen Pisa – aktuell vorletzter der Tabelle, mit der zweitschlechtesten Defensive des gesamten Wettbewerbs – ist das eine Einladung, die man nicht ablehnt. Für 43 Credits im Fantacalcio mag er teuer klingen. Er ist es nicht.

Zaniolo: hunger nach dem langen schweigen

Zaniolo: hunger nach dem langen schweigen

Acht Spieltage ohne Tor. Für einen Spieler wie Nicolò Zaniolo ist das eine Ewigkeit – und gleichzeitig ein Warnsignal für alle Fantamanager, die ihn bereits abgeschrieben haben. Denn der Klasse-1999-Spieler ist zurück. Nach einer Meniskus-OP Anfang Januar, einer zähen Rückkehr und ein paar Wochen Anlaufzeit zeigte er zuletzt gegen seine frühere Mannschaft Fiorentina genau das, was alle von ihm erwarten: einen Assist, sauber serviert, der das Spiel eröffnete.

Fünf Saisontreffer stehen bereits auf seinem Konto. Jetzt wartet die Atalanta – ausgerechnet jener Gegner, gegen den er im Hinspiel bereits getroffen hat. Die Logik des Fußballs sagt: Wiederholungstäter. 39 Credits für einen Spieler, der gerade Feuer fängt, ist kein Risiko. Es ist Kalkül.

Pisilli: die günstige wette mit echtem substanz

Pisilli: die günstige wette mit echtem substanz

Wer im Fantacalcio wirklich Punkte sammeln will, braucht nicht nur Stars – er braucht Spieler, die gerade im Rhythmus sind und wenig kosten. Niccolò Pisilli ist genau das. In drei der letzten vier Ligaspiele stand der Jahrgang-2004-Spieler in Gasperinis Startelf. Ein Tor gegen Cremonese, ein Assist gegen Juventus. Das ist kein Zufall, das ist Form.

Gegen Genoa – ein Spiel, das auf dem Papier klar für die Römer ausgeht – dürfte ihm Gasperini erneut Vertrauen schenken. Ob von Anfang an oder als Joker: Pisilli wird Spuren hinterlassen. Für 20 Credits ist er die günstigste Entscheidung des gesamten Spieltags. Und manchmal sind die günstigsten Entscheidungen die klügsten.