Sinner startet in indian wells: jagd auf alcaraz beginnt mit pflichtsieg
Jannik Sinner muss liefern. Nach dem frühen Aus in Doha und der Halbfinal-Pleite gegen Djokovic bei den Australian Open startet der Italiener am Freitag (20 Uhr Ortszeit) in Indian Wells in die nächste Titeljagd. Gegner im zweiten Durchgang: Qualifikant Dalibor Svrcina, Weltnummer 109. Die Buchmacher sehen den 24-Jährigen als haushohen Favoriten: Ein 2:0-Sieg wird bei Bet365 mit 1,08 bezahlt, bei Goldbet und Better Lottomatica sogar nur mit 1,08.

Svrcina ist kein unbekannter – zumindest im challenger-zirkus
Der Tscheche hat sich durch drei Quali-Runden gekämpft, zuletzt gegen Amerikaner Mitchell Krueger. Im Hauptfeld schickte er den australischen Favoriten James Duckworth mit 6:2, 6:4 nach Hause. Seine Bilanz auf der Challenger-Tour: neun Finals, fünf Titel. Auf der ATP-Tour feierte er 2025 in Hangzhou den größten Erfolg seiner Karriere – ein Doppelsieg gegen Matteo Berrettini. Gegen Sinner wird er allerdings zum ersten Mal auf der großen Bühne stehen.
Die Frage ist nicht, ob Sinner gewinnt, sondern wie schnell. Die Under-17,5-Games-Quote bei Bet365 (1,72) signalisiert: Der Bookie glaubt an einen Kurzprozess. Sinner selbst wird das nicht interessieren. Für ihn zählt nur eins: der erste Titel 2026. Und dann vielleicht die Frage: Wie weit ist Carlos Alcaraz noch weg?
Die Antwort könnte schon in zwei Wochen fallen. Denn Sinner hat in Indian Wells keinen einzigen Punkt zu verteidigen. Im letzten Jahr fehlte er wegen des Clostebol-Verfahrens. Jetzt kann er zulangen. Die Jagd auf Alcaraz beginnt – mit einem Pflichtsieg.
