Facsa playas de castellón feiert historischen 18. titel!

Ein dramatisches Finale in Pamplona: Das Facsa Playas de Castellón hat sich in einem packenden Duell gegen die Real Sociedad die spanische Vereinsmeisterschaft der Liga Joma gesichert. Der achtezehnte Titel in Folge – eine schier unglaubliche Dominanz, die ihresgleichen sucht und die Sportwelt in Staunen versetzt.

Ein kampf bis zur letzten sekunde

Ein kampf bis zur letzten sekunde

Von der ersten Disziplin an war klar: Hier würde kein Geschenk verteilt. Die Real Sociedad, frisch von ihrem Triumph im Copa Joma, präsentierte sich als ernstzunehmender Herausforderer und hielt den Kampf bis zum Schluss offen. Doch das Facsa Playas de Castellón, bekannt für seine mentale Stärke und taktische Finesse, ließ sich nicht demoralisieren.

Ein entscheidender Moment ereignete sich im 4x100 Meter Staffellauf, vorletzte Disziplin des Programms. Ein Fehlwurf des Stabes kostete das Team aus Castellón wertvolle Punkte und ermöglichte der Real Sociedad, die Führung zu übernehmen. Die Tabelle zeigte ein knappes 106:105 für die Basken – die Spannung war kaum auszuhalten.

Der finale 4x400 Meter Lauf wurde zum Nervenkrimi. Julio Arenas kämpfte für das Facsa Playas de Castellón, während Ibai Serrano alles riskierte, um die Wende herbeizuführen. Doch die Reaktion der Basken blieb unzureichend. Der CAPEX sicherte sich den Sieg in dieser Disziplin, was eine Überraschung für alle war. Die Entscheidung fiel zugunsten des Facsa Playas de Castellón, das mit 112 Punkten den Titel verteidigte.

Die Real Sociedad landete mit 110 Punkten auf dem zweiten Platz, gefolgt vom C.A. Fent Camí Mislata mit 102,5 Punkten. Bemerkenswert ist, dass das Facsa Playas de Castellón, das in der Vergangenheit oft durch individuelle Erfolge glänzte, diesmal nur vier Teilsiege verbuchte: Yasmanis Fernández im Hammerwurf (74,79 m), Lester Lescay im Weitsprung (8,09 m), David González im Hochsprung (2,11 m) und Diego Casas im Diskuswurf (62,83 m).

Die Real Sociedad konnte erst im sechsten Lauf ihren ersten Sieg feiern. Andoni Calbano setzte sich in den 200 Metern mit einer Jahresbestzeit von 20,63 Sekunden durch. Weitere Siege folgten in den 1500 Metern durch David de la Torre, im Stabhochsprung durch Ander Martínez de Rituerto, im Dreisprung durch Eneko Carrascal und in einem spektakulären 3000-Meter-Lauf durch Martín Segurola. Dieser Lauf, gemeinsam mit Rodrigue Kwizera, der noch keine spanische Staatsbürgerschaft besitzt, war ein echtes Highlight, wobei beide Athleten mit 7:38,97 Minuten den alten Rekord von 7:45,51 pulverisierten. Segurola sicherte sich den Sieg um hauchdünne Millisekunden.