Fabregas: verletzungspech bei como – parma-duell in gefahr!
Como, Italien – Ein dunkler Schatten legt sich über den SV Como 1907 vor dem anstehenden Duell gegen Parma. Trainer Cesc Fabregas muss auf mehrere Leistungsträger verzichten, was die Vorbereitung und die Erwartungen an das Spiel erheblich trübt.

Personalsorgen belasten como vor wichtigen saisonspielen
Die Personallage am Lago di Como ist angespannt. Wie Fabregas in der Pressekonferenz deutlich machte, plagt Alex Valle eine kurzfristige Blessur am Sprunggelenk. „Die Saison ist für ihn leider vorbei“, bedauerte der Coach. Noch schlimmer: Auch Nico Paz wird ausfallen. Der junge Mittelfeldspieler zog sich im Training eine Knieverletzung zu, die ihn zumindest für das Spiel gegen Parma außer Gefecht setzt. „Hätte die Partie bereits am Montag stattgefunden, hätte er vielleicht noch eine Chance gehabt“, so Fabregas.
Die Abwehrzentrale leidet ebenfalls. Jesus Rodriguez wurde von Fabregas ebenfalls aus dem Kader gestrichen. Was genau der Grund dafür war, ließ der Trainer jedoch offen. „Ich habe ihn eingewechselt, um das Spiel anzukurbeln. Dass er danach alle Fotos von Instagram gelöscht hat, würde mich allerdings schon überraschen – er ist normalerweise nicht dieser Typ“, kommentierte Fabregas kryptisch.
Einziger Lichtblick ist die Verfügbarkeit der restlichen Mannschaft. Aber Fabregas' Blick richtet sich auch auf die Zukunft, insbesondere auf den Abschied von Strefezza. „Es ist bedauerlich, ihn beim Parma zu sehen – und das sage ich nicht, um den Verein schlecht zu machen“, erklärte der Coach. Strefezza hatte seinen Wunsch nach Champions League und einem besseren Vertrag geäußert. Fabregas zeigte Verständnis, bedauerte aber den Verlust: „Ich hätte ihm sehr gerne Einsatzzeiten garantiert. Ich habe in dieser Saison drei- bis viermal mit ihm telefoniert. Ich denke, seine Entscheidung hätte anders ausfallen können.“
Fabregas betonte, dass er einen Umbruch vollziehen und junge, hungrige Spieler integrieren wollte. „Es geht nicht nur um den Sieg, sondern auch darum, Spieler zu entwickeln und einen eigenen Spielstil zu etablieren. Das ist komplexer, man muss an vielen Schrauben drehen.“ Er zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung seiner Mannschaft, betonte aber: „Wir wollen immer mehr. Dieser Job ist anstrengend, er verbraucht einen. Man vergisst oft die Familie.“
Die letzten drei Saisons waren erfolgreich, aber Fabregas weiß, dass der Druck hoch bleibt. „Wir haben uns einiges vorgenommen, aber am Ende zählt, was die Spieler auf dem Platz zeigen können.“
