Euroliga: fenerbahçe und olympiakos im viertelfinale auf kurs
Die ersten Entscheidungen im Viertelfinalduell der Euroliga sind gefallen: Fenerbahçe Istanbul ließ dem Zalgiris Kaunas keine Chance, während Olympiakos Piräus gegen Monaco einen deutlichen Vorsprung herausspielte. Keine Überraschungen also, zumindest vorerst, in den Partien ohne deutsche Beteiligung.
Dominanz der türken im ersten durchgang
Fenerbahçe zeigte bereits im ersten Viertel seine Entschlossenheit. Nach einem ausgeglichenen Beginn übernahm das Team von Coach Jasikevicius die Kontrolle, vor allem dank einer herausragenden Leistung von Tarik Biberovic. Der Guard traf in der zweiten Spielhälfte fünf Dreier ohne Fehlversuch und erzielte insgesamt 17 Punkte. Die offensive Schlagkraft des Ulker Arena war beeindruckend, die Halbzeitpause wurde mit einem komfortablen Vorsprung von 47:29 für die Heimmannschaft erreicht.
Die zweite Hälfte bestätigte den Trend. Horton-Tucker, Baldwin IV und Melli sorgten für zusätzliche Punkte, während Williams-Goss (24), Wright (19) und Francisco (15) für Zalgiris versuchten, aufzuholen. Doch die Türken waren einfach zu stark und brachten den Sieg mit einem Endstand von 89:78 souverän nach Hause. Die Unterstützung der Fans im Ulker Arena war ohrenbetäubend und trug maßgeblich zur Leistung des Teams bei.

Griechische routine gegen monegassischen kampfgeist
Olympiakos Piräus, als Tabellenführer der Hauptrunde, demonstrierte gegen AS Monaco seine Klasse. Obwohl Monaco durch Mike James (19 Punkte) und Alpha Diallo (15 Punkte) einen furiosen Start hinlegte und eine frühe Führung übernahm (19:20), ließ Olympiakos nicht lange darauf warten, die Kontrolle zu übernehmen. Die monegassische Offensive verflachte im Laufe des Spiels deutlich, besonders in der zweiten Hälfte, in der die griechischen Verteidiger kaum Räume ließen.
Nikola Milutinov glänzte mit einem Double-Double (13 Punkte, 10 Rebounds) und wurde von Sasha Vezenkov (20 Punkte) und Cory Joseph (13 Punkte) hervorragend unterstützt. Der Vorsprung wuchs stetig an, sodass der Sieg mit einem deutlichen Ergebnis von 91:70 feststand. Die griechische Mannschaft bewies eine beeindruckende Routine und nutzte ihre Erfahrung, um die Ambitionen des Überraschungsteams aus Monaco zu durchkreuzen.
Es bleibt abzuwarten, ob Monaco im Rückspiel zurückschlagen kann – die Aufgabe wird jedoch enorm sein. Fenerbahçe hingegen hat das Momentum auf seiner Seite und kann selbstbewusst auf das Rückspiel blicken. Die Duell sind noch lange nicht entschieden, aber die ersten Ergebnisse lassen auf eine spannende Fortsetzung der Viertelfinalserie hoffen.
