Euroleague: real madrid steigt auf, roter stern schockt alle

Sieben Spieltage vor Schluss hat die Euroleague noch keinen Sieger gefunden. Fenerbahçe führt die Tabelle zwar solide an, aber Belgrad hat diese Woche gezeigt, dass niemand wirklich sicher ist. Der Roter Stern hat die Türken gedemütigt – und plötzlich wirkt die ganze Tabelle wie ein offenes Buch, das jeder noch umschreiben kann.

Real madrid ist zurück – und das spürt man

Zwei Siege trennen Fenerbahçe von seinen unmittelbaren Verfolgern. Olympiakos, Real Madrid und Valencia lauern im Schatten der Titelverteidiger. Unter diesen dreien ist es Real Madrid, das sich in Spieltag 31 am stärksten präsentiert hat. Die Königlichen klettern im Power Ranking nach oben – nicht durch Glück, sondern durch eine Konstanz, die in dieser Phase der Saison Gold wert ist.

Roter stern: der schock aus belgrad

Roter stern: der schock aus belgrad

Das war kein gewöhnliches Ergebnis. Roter Stern Belgrad hat in dieser Woche eine Botschaft an die gesamte Euroleague geschickt: Kein Team ist unantastbar. Nicht einmal Fenerbahçe. Die Serben spielen mit einem Feuer, das man in der Tabelle noch nicht vollständig ablesen kann – aber das Momentum spricht eine eigene Sprache.

Milano steigt auf, asvel und bayern fallen durch

Milano steigt auf, asvel und bayern fallen durch

EA7 Emporio Armani Milano verbessert seine Position im Ranking nach einem soliden Auftritt. Die Italiener sind noch im Rennen um die Playoff-Plätze – und in dieser Saison reicht ein einziger Lauf, um sich entscheidend zu positionieren. Ganz anders sieht es bei ASVEL aus: Die Franzosen liefern ab, was man nur als Desaster bezeichnen kann. Kein System, keine Energie, keine Antworten. Bayern München dagegen wirkt wie ein Ballon, dem langsam die Luft ausgeht – die Ambitionen waren groß, die Realität ist ernüchternd. Und Maccabi Tel Aviv? Die Israelis kämpfen mit Problemen, die über das rein Sportliche hinausgehen, und das sieht man auf dem Parkett.

Was jetzt zählt: sieben spieltage, keine verschnaufpause

Die Playoff-Ränge sind nah genug, dass Teams wie Milano, Roter Stern oder Valencia jeden Fehler der anderen sofort bestrafen können. Das ist das Schöne an dieser Euroleague-Saison: Sie lässt sich nicht in eine einfache Erzählung pressen. Fenerbahçe ist Favorit – aber Belgrad hat diese Woche bewiesen, dass der Titel noch nicht vergeben ist. Sieben Kapitel bleiben. Und keines davon wird langweilig sein.