Espargaró schnappt zu: der 'unicorn' in seiner garage!

MotoGP-Star Aleix Espargaró hat erneut zugeschlagen – und zwar nicht auf der Rennstrecke, sondern im Markt für begehrte Sportwagen. Der Honda-Testfahrer erweitert seine ohnehin beeindruckende Sammlung um einen echten Sammlerstück: einen Porsche 911 (997) GT3 RS 3.8, den er selbst als den 'Unicorn' seiner Sammlung bezeichnet.

Ein vermächtnis der performance: warum dieser 911 so besonders ist

Espargaró ist bekannt für seine Leidenschaft für schnelle Autos, und seine Garage beherbergt bereits eine beeindruckende Auswahl an Fahrzeugen, darunter ein 991 GT2 RS, ein 993 Turbo und ein 992 GT3 RS, neben einigen Ferraris und McLarens. Doch der 997 GT3 RS 3.8 steht in einer eigenen Liga. Er ist nicht nur ein Auto, sondern ein Stück Motorsportgeschichte – ein „letzter RS mit Schaltgetriebe, letzter RS mit Lenkunterstützung, analog und vor allem der letzte GT3 RS mit dem legendären Mezger-Motor“, wie Espargaró auf Instagram erklärte.

Die technischen Daten sprechen für sich: Der 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxermotor leistet 450 PS (naturally aspirated) und lässt den Wagen in nur vier Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Im Vergleich zum Standard 911 GT3 der Baureihe 997 wurde beim RS 3.8 rund 40 Kilogramm Gewicht reduziert, die Übersetzung des Schaltgetriebes um 13 Prozent verkürzt, die Spurweite verbreitert und die Motorlager dynamisch abgestimmt. Das PASM-Fahrwerk erhielt zudem eine straffere Abstimmung.

Es ist das Nonplusultra des 911, der Höhepunkt einer Ära, die nicht wiederholt werden kann.

Mehr als nur ein auto: ein werkzeug für den fahrer

Mehr als nur ein auto: ein werkzeug für den fahrer

Der Innenraum des 997 GT3 RS 3.8 zeugt von seiner Rennstreckenorientierung: Überrollkäfig, Feuerlöscher, rote Sechs-Punkt-Gurten und Alcantara-Verkleidungen prägen das Bild. Für Espargaró ist es mehr als nur ein Auto – es ist ein Werkzeug, das ihn unmittelbar mit der Straße verbindet. „Ein Auto für den Fahrer. Ohne Filter, ohne Tricks und mit einer Verbindung, die man heutzutage kaum noch findet“, so der MotoGP-Pilot.

Während Espargaró in der MotoGP-Welt um jede Sekunde kämpft, wird er mit seinem neuen Porsche-Schatz zweifellos unvergessliche Stunden auf der Straße verbringen. Ein weiterer Beweis dafür, dass Leidenschaft für den Motorsport nicht auf den Rennstrecken endet, sondern sich auch in der Welt der Sportwagen manifestiert.

Die Frage ist nicht, wann Espargaró seinen „Unicorn“ das nächste Mal auf der Straße zeigen wird, sondern ob er sich überhaupt von diesem Stück Automobilgeschichte trennen kann. Denn eines ist sicher: Dieser Porsche ist mehr als nur ein Auto – er ist eine Obsession.