La vuelta 2026: neuer kurs, fokus auf mittelmeer!
Die Planung für La Vuelta 2026 ist in vollem Gange, und Veranstaltungsleiter Javier Guillén hat in Madrid spannende Details preisgegeben. Weg vom traditionellen Nordspanien, hin zum Mittelmeer – die nächste Ausgabe verspricht eine Abwechslung und neue Herausforderungen für die Fahrer.
Ein neuer weg für die rundfahrt
Guillén betonte, dass die Route zwar anders aussehen werde als in den Vorjahren, aber die unverwechselbare Identität von La Vuelta erhalten bleiben soll. „Wir verzichten auf den Norden, aber wir wollen unsere Charakteristika beibehalten“, erklärte er auf dem Sports Summit Madrid. Der Fokus wird klar auf das Mittelmeer gelegt, und eine der neun Etappen entlang der Küste soll „die härteste Etappe in der Geschichte der Rundfahrt“ werden. Ein Wettkampf, der die Athleten bis an ihre Grenzen treiben wird!

Hitze trotz neuer route: guillén setzt auf anpassungsfähigkeit
Die Wahl des Mittelmeerraums wirft natürlich die Frage nach den hohen Temperaturen auf, die die Fahrer und Fans in den letzten Jahren geplagt haben. Guillén zeigte sich jedoch unbeeindruckt: „Die Hitze darf uns nicht daran hindern, bestimmte Gebiete zu besuchen. Sie ist Teil des Rennens, und wir müssen uns anpassen.“ Es gebe entsprechende Protokolle für extreme Temperaturen, die im Bedarfsfall angewendet würden. Die Sicherheit der Fahrer hat oberste Priorität.

Pogacar im blick: ein deal für die legende?
Die Frage, ob Tadej Pogacar bei La Vuelta 2026 an den Start gehen wird, beschäftigt die Fans. Der Slowene ist zweifellos ein Top-Anwärter und ein Magnet für jedes Rennen. Guillén äußerte sich optimistisch: „Alles hängt davon ab, wie das Tour de France ausgeht, aber La Vuelta ist die einzige große Rundfahrt, die Pogacar noch fehlt, um seine Legende weiter zu schreiben.“ Ein Start von Pogacar würde die Rundfahrt zweifellos noch einmal auf ein neues Level heben.
Zukünftige veränderungen: datum und weltmeisterschaft
Ab 2027 wird La Vuelta aufgrund der Weltmeisterschaften im selben Zeitraum komplett im September stattfinden. Die UCI und die Veranstalter haben sich auf dieses neue Datum geeinigt, das neue Möglichkeiten eröffnet. „Wir halten die Daten für gut und werden sie prüfen, um zu sehen, ob sie in Zukunft eine interessante Option darstellen könnten“, so Guillén. Eine Änderung des Datums sei jedoch vorerst nicht geplant.
Mit nur noch 64 Tagen bis zum Start in Monaco reist Guillén nun nach Katalonien, um die Vorbereitungen vor Ort zu besprechen. Die Rundfahrt bietet Barcelona und dem gesamten Land eine „grandiosen Chance“, sich zu präsentieren und das internationale Radsportgeschehen ins Land zu holen. Das Rennen wird nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich einen enormen Schub für die Region bedeuten.
