Espanyol bestraft: sektor wird wegen fan-aktionen gesperrt!

Ein Schlag für die Anhänger des RCD Espanyol: Der spanische Fußballverband (RFEF) hat den Verein mit einer Teilsperrung des Sektors 100 im RCDE Stadium geahndet. Anlass sind Wurfgeschosse während des Spiels gegen Getafe am 21. März 2026. Die Entscheidung wirft einen Schatten auf die kommende Begegnung gegen Levante am 27. April.

Die eskalation im derby gegen getafe

Die eskalation im derby gegen getafe

Das Spiel gegen Getafe war alles andere als ein freundlicher Fußballabend. Es gab umstrittene Handlungen, annullierte Tore und mehrere Platzverweise. Der Höhepunkt der Ereignisse war die Rote Karte für Getafes Trainer José Bordalás. Als er sich auf den Weg in die Umkleidekabine befand, wurde er von einem Fan mit Wasser beschmissen – ein Vorgang, der nun erhebliche Konsequenzen hat.

Der betroffene Sektor 100 wird somit beim nächsten Heimspiel gegen Levante geschlossen bleiben. Das bedeutet, dass 344fans keinen Zugang zum Stadion haben werden. Der Verein hat bereits die betroffenen Saisonkarteninhaber informiert. Ein Schild in diesem Bereich wird auf die Gewalt und Intoleranz im Fußball aufmerksam machen und das Fairplay betonen, in Übereinstimmung mit Artikel 57 des Disziplinar-Kodex der RFEF.

Der RCD Espanyol reagiert mit deutlicher Empörung auf die Strafe, betont aber gleichzeitig unmissverständlich: „Wir verurteilen jedes gewalttätige, rassistische, xenophobe oder intolerante Verhalten im Sport aufs Schärfste. Solche Aktionen spiegeln nicht die Werte unseres Vereins wider und schaden dem Ruf der gesamten Fangemeinde.“ Die Strafe ist ein bitterer Nachgeschmack und eine Mahnung für alle Beteiligten, die Gewalt aus dem Fußball verbannen zu müssen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Konsequenz dazu beiträgt, ein respektvolleres Umfeld für Spieler und fans zu schaffen.