Union-star dina orschmann: „gänsehaut in der alten försterei“

Berlin-Köpenick bebt! Dina Orschmann, die Identifikationsfigur beim 1. FC Union Berlin, spricht im exklusiven Interview über den unglaublichen Aufstieg ihres Teams, die einzigartige Atmosphäre im Stadion an der Alten Försterei und den Traum von der Champions League. Ein Blick hinter die Kulissen des Berliner Fußball-Phänomens.

Von der regionalliga in die bundesliga: ein traum wird wahr

Dina Orschmann, gebürtige Berlinerin und Bundesliga-Stürmerin der Eisernen, blickt zurück auf eine Saison voller Emotionen. Der Aufstieg in die Bundesliga ist mehr als nur ein sportlicher Erfolg – es ist eine Geschichte von harter Arbeit, Hingabe und der unerschütterlichen Unterstützung der Union-Fans. „Das erste Spiel hier, ein Heimspiel, wo die Fans unser Team mit einem fetten Banner in der ersten Liga willkommen hießen – das war ein sehr emotionaler Moment“, erinnert sich Orschmann.

Der Wechsel zur Profi-Ebene bedeutete nicht nur neue Trainingszeiten und medizinische Betreuung, sondern auch eine immense mentale Belastung. „Vormittags wird trainiert, es gibt Regeneration. All das vereinnahmt einen“, so Orschmann. Doch trotz der Herausforderungen blickt sie positiv auf die Entwicklung ihres Teams.

Die „alte försterei“ – ein stadion mit seele

Die „alte försterei“ – ein stadion mit seele

Die Kulisse ist atemberaubend. Mit durchschnittlich über 7000 Zuschauern bei den Heimspielen gehört Union Berlin zu den Top-Teams der Liga – hinter dem FC Bayern München. „Ich kriege jedes Mal Gänsehaut, wenn ich in der Alten Försterei auflaufen darf“, gesteht Orschmann. Die Fans stehen ihrem Team bedingungslos zur Seite und schaffen eine Atmosphäre, die ihresgleichen sucht.

Die Saison ist zwar durchwachsen verlaufen, aber das Team hat eine bemerkenswerte Entwicklung gezeigt und zuletzt Fahrt aufgenommen. Mit einer künftigen Cheftrainerin wie Marie-Louise Eta, die bereits als Co-Trainerin ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt hat, sind die Weichen für die Zukunft gestellt.

Die Ambitionen sind klar: Union Berlin will in der Bundesliga etablieren und den Traum von der Champions League Realität werden lassen. „Schön wäre es, träumen kann man“, sagt Orschmann mit einem Augenzwinkern.

Das kommende Spiel gegen den amtierenden und designierten Meister FC Bayern München stellt eine enorme Herausforderung dar. Doch Orschmann und ihr Team sind bereit, mit aller Kraft zu kämpfen. „Wir wollen giftig sein“, so die Stürmerin. Denn in der Alten Försterei ist mit nichts zu rechnen – außer einem hart erkämpften Spiel und der leidenschaftlichen Unterstützung der Union-Fans.

Das Interview führte Tabea Kunze. Der vorliegende Text ist eine gekürzte, redigierte Fassung.