Eschborn-frankfurt: zabel fiebert auf „wundertüte“ und lobt degenkolb

Frankfurt – Rick Zabel, einst selbst auf dem Podest des hessischen Radklassikers, schwingt sich am 1. Mai als TV-Experte ins Mikrofon. Doch bevor die Profis um Ruhm und Ehre kämpfen, plaudert der ehemalige Sprinter über die Spannung, die er von dem Rennen erwartet, und seine Wertschätzung für einen „alten Fuchs“ des Radsports.

Ein letzter ritt auf mallorca als vorbereitung

Kaum war der Winter vorbei, drehte Rick Zabel bereits seine Kreise auf Mallorca – allerdings nicht ohne sich eine ordentliche Herausforderung zu suchen. Eine „kleine“ Radausfahrt, wie er schmunzelnd sagt, entpuppte sich als 312 Kilometer lange Schleife mit satten 4.500 Höhenmetern. Für den 32-Jährigen, dessen Leidenschaft für den Radsport unbestritten ist, waren es die perfekte Trainingseinheit und eine willkommene Gelegenheit, sich wieder einmal in die Pedale zu treten. Auch wenn er seit seinem Abschied vom Profisport die Peloton nicht mehr aktiv anführt, verfolgt er die Rennen weiterhin mit wachsamen Augen.

Influencer, podcaster und experte – zabel ist vielbeschäftigt

Influencer, podcaster und experte – zabel ist vielbeschäftigt

Neben seiner Tätigkeit als Influencer, wo er seine Fans regelmäßig mit spannenden Einblicken in sein Leben und den Radsport versorgt, baut Zabel gemeinsam mit seiner Frau ein Haus im Raum Köln und besitzt ein Hausboot in Hamburg, das durch eine Netflix-Doku bekannt wurde. Auch ein Podcast mit Radsport-Legende Jan Ullrich gehört zu seinen Projekten. Und natürlich seine Rolle als gefragter TV-Experte, wie nun am 1. Mai in Frankfurt.

„Eine absolute wundertüte“ – zabel über das rennen

„Eine absolute wundertüte“ – zabel über das rennen

„Ich freue mich riesig darauf“, erklärt Zabel dem hr-Sport. Die Strecke sei mittlerweile so anspruchsvoll, dass selbst erfahrene Sprinter wie er selbst kaum eine Chance hätten. „Es ist das anspruchsvollste Eintagsrennen in Deutschland, die Höhenmeter machen es aus“, so Zabel, der Brandon McNulty, Tim Wellens und Vorjahressieger Michael Matthews als Favoriten ausweist. Doch er warnt: „Das Rennen ist immer eine absolute Wundertüte.“

Degenkolb als „alter fuchs“ und „rad-legende“

Degenkolb als „alter fuchs“ und „rad-legende“

Besonderen Respekt zollt Zabel seinem ehemaligen Teamkollegen John Degenkolb. Obwohl er ihm den Sieg nicht mehr zu traut, würdigt er die lange und erfolgreiche Karriere des 37-Jährigen: „Degenkolb ist ein alter Fuchs, eine deutsche Radsport-Legende und vor allem ein geiler Typ.“ Ein Urteil, dem wohl viele begegnen werden – nicht nur Degenkolb, sondern auch Rick Zabel selbst hat sich in der Welt des Radsports einen Namen gemacht und begeistert weiterhin Millionen von Fans.

Die Zuschauer dürfen sich also auf ein spannungsgeladenes Rennen und fachkundige Analysen von Rick Zabel freuen. Der Startschuss fällt am 1. Mai – und wer weiß, welche Überraschungen das Rennen bereithält.