Enttäuschung für spanien: judo-em endet früh

Tiflis – Ein jähes Erwachen für das spanische Judo-Team bei der diesjährigen Europameisterschaft: Nach den Bronzemedaillen von Laura Martínez und Ariane Toro am ersten Turniertag folgte eine bittere Pille in der zweiten Runde. Drei weitere Athleten scheiterten überraschend früh, was die Hoffnungen der spanischen Fans dämpfte.

Frühe k.o.-niederlagen prägen den tag

Frühe k.o.-niederlagen prägen den tag

Die Stimmung im georgischen Tiflis war alles andere als ausgelassen, als Marta García (-57 kg) nach zwei gewonnenen Kämpfen gegen die Russin Kseniia Galitskaia unterlag. Ähnlich erging es Antón Shuhaliev (-73 kg), der dem Moldauer Adil Osmanov nicht gewachsen war. Besonders bitter war die erste Niederlage für Laura Vázquez (-63 kg), die bereits in der Auftaktrunde gegen die Kroatin Nina Simic den Kürzeren zog. Diese frühen K.o.-Runden lassen die Frage aufkommen, ob die spanische Mannschaft mit der Intensität des Wettbewerbs zurechtkam.

Die Leistung einzelner Athleten wirft Fragen auf. Während Martínez und Toro mit ihren Bronzemedaillen gezeigt haben, dass das Potential vorhanden ist, konnten García, Vázquez und Shuhaliev ihre bisherigen Leistungen nicht bestätigen. Die Ursachen für diesen Leistungseinbruch könnten vielfältig sein, von taktischen Fehlern bis hin zu Nervosität unter dem Druck des Wettbewerbs.

Am Samstag stehen Ai Tsunoda (-70 kg) und Aharón Santamaría (-90 kg) für Spanien auf der Matte. Ihre Auftritte werden entscheidend sein, um die Enttäuschung der Vortage zu vergessen und dem spanischen Team neues Selbstvertrauen zu geben. Die Konkurrenz ist groß, und nur mit einer starken Leistung können sie in Tiflis bestehen. Die Erwartungen sind hoch, doch die Erinnerung an die frühzeitigen K.o.-Niederlagen lastet schwer.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Drei Niederlagen in der zweiten Runde, nachdem man noch mit Hoffnung auf weitere Medaillen gerechnet hatte. Ein Weckruf für den spanischen Judo-Verband, der nun analysieren muss, wo die Schwächen liegen und wie diese in Zukunft behoben werden können. Die EM ist noch nicht vorbei, aber der Druck auf Tsunoda und Santamaría ist enorm.