Energie cottbus trauert: krein, architekt der erfolgsära, stirbt mit 84

Ein trauriger Tag für den Fußball in Brandenburg: Dieter Krein, der ehemalige und ehrenamtliche Präsident von Energie Cottbus, ist im Alter von 84 Jahren verstorben. Sein Tod markiert das Ende einer Ära, denn Krein war maßgeblich an den größten Erfolgen des Vereins beteiligt. Die Nachricht löste in der Lausitz und darüber hinaus Bestürzung aus.

Vom amateurbereich in die bundesliga: kreins vermächtnis

Vom amateurbereich in die bundesliga: kreins vermächtnis

Von 1993 bis 2005 führte Krein, gemeinsam mit Manager Klaus Stabach und Trainer Eduard Geyer, Energie Cottbus zu beispiellosen Erfolgen. Es gelang ihnen, den Verein vom Amateurbereich in die Profifußballelite zu katapultieren. 1997 war ein Schlüsselmoment: der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Doch damit nicht genug, drei Jahre später folgte der historische Aufstieg in die Bundesliga – ein Ereignis, das die Stadt Cottbus in einen Freudentaumel versetzte. Drei Spielzeiten verbrachte Energie Cottbus in der höchsten Spielklasse, eine Zeit, die eng mit Kreins Namen verbunden ist.

Aber Krein war mehr als nur ein Erfolgsgarant auf dem Platz. Er verstand es, die Infrastruktur des Vereins nachhaltig zu stärken und den Bekanntheitsgrad von Energie Cottbus weit über die regionalen Grenzen hinaus zu tragen. Er war stets ein Gesicht des Vereins, der für Authentizität und Lebensfreude stand.

Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Präsidentenamt blieb Krein dem Verein treu. Als Ehrenpräsident war er regelmäßig bei Heimspielen zu sehen und unterstützte den Klub bis zuletzt. Besonders erstaunlich: Bis ins hohe Alter war Krein noch regelmäßig auf dem Rasen zu sehen, als aktives Mitglied der Altliga-Mannschaft von Energie Cottbus. Und wer hätte gedacht, dass der Mann, der so viel für den Fußball getan hat, auch noch leidenschaftlich Eishockey spielte?

Krein hinterlässt zwei Kinder und zwei Enkelkinder. Der Verein würdigte ihn als einen „lebensfrohen und authentischen Menschen“, der Energie Cottbus nachhaltig geprägt habe. Sein Wirken wird in Erinnerung bleiben – ein Vermächtnis, das weit über den Sport hinausgeht.