Em-schock für dfb-frauen: gwinn fällt aus – berger tröstet
Ein Schock erschütterte gestern Abend das deutsche EM-Team: Felicitas Gwinn wird das Turnier in der Schweiz vorzeitig beenden müssen. Die Verletzung des Kniebandes, die sich im Spiel gegen Spanien zuzog, ist schwerwiegend und wirft einen dunklen Schatten auf die Ambitionen des Teams. Doch es gibt auch menschliche Momente der Anteilnahme.

Die tragödie um gwinn – und berger reagiert
Die Bilder von Gwinn, humpelsich vom Platz geführt, gingen um die Welt. Die Verletzung ereignete sich in einem entscheidenden Moment des Spiels, als die DFB-Frauen bereits mit dem Rücken zur Wand standen. Die Diagnose ist niederschmetternd: ein gerissenes Kreuzband. Die Sperre für Hendrich nach dem Zopf-Rot wirkt in diesem Kontext fast nebensächlich. Die UEFA hat die Sperre auf X Spiele festgelegt – eine bittere Pille für die Verteidigerin und das Team.
Doch inmitten dieser sportlichen Misere zeigt sich auch die menschliche Seite des Fußballs. Trainer Horst Hrubesch sprach von einem „unglaublichen Verlust“, und Kapitänin Alexandra Popp zeigte sich tief betroffen. Besonders berührt scheinen die Worte ihres Mannes, der sie nach dem Spiel tröstete. „Opa hat gesagt, dass man nach einem solchen Rückschlag immer wieder aufstehen muss“, erklärte Berger in einem Interview. Ein simpler, aber kraftvoller Rat in einer schwierigen Situation.
Die Leistung der DFB-Frauen gegen Spanien war alles andere als optimal. Neben Gwinn’s Verletzung sorgten auch weitere Schwächen in der Abwehr für Kopfschmerzen. Der Gruppensieg ist damit gefährdet. Und das alles, nachdem die Torfrau einen vermeidbaren Fehler begangen hat. „Tut mir unfassbar leid“, erklärte sie nach dem Spiel sichtlich mitgenommen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die DFB-Frauen haben in den letzten Spielen ihre Konstanz verloren und müssen sich nun neu finden.
Die Situation ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Mit Zusammenhalt und Kampfgeist können die DFB-Frauen dennoch eine erfolgreiche EM spielen. Felicitas Gwinn wird fehlen, aber ihr Geist wird im Team weiterleben. Und die Worte ihres Mannes werden allen eine Erinnerung sein, dass man nach einem Rückschlag immer wieder aufstehen muss. Die EM ist noch nicht vorbei.
