Emre can reißt das kreuzband – und sein bvb-kapitel droht zu enden
Es war der Moment, den alle gefürchtet hatten. Emre Can verlässt das Signal Iduna Park an Krücken, das linke Knie kaputt, der Vertrag läuft im Sommer aus – und niemand beim BVB weiß, ob der Kapitän jemals wieder in Schwarz-Gelb aufläuft. Die Diagnose ist eindeutig: Kreuzbandriss. Mehrere Monate Pause. Möglicherweise das Ende einer Ära.
Das spiel, das alles verändert hat
Es war das Bundesliga-Spitzenspiel gegen Bayern München am Samstag – ein 2:3, das schmerzt, aber nicht annähernd so sehr wie das, was Can persönlich mitgenommen hat. Der 32-Jährige biss auf die Zähne, versuchte weiterzumachen, als das Knie längst aufschrie. Erst kurz vor der Halbzeitpause war Schluss. Ramy Bensebaini übernahm seinen Platz. Can übernahm die Krücken.
Trainer Niko Kovac hatte bereits am Spieltag keinen Hehl daraus gemacht, dass er das Schlimmste befürchtet. Die Untersuchungen bestätigten seinen Verdacht ohne Umschweife.

Kehls worte klingen wie ein abschied
Sportdirektor Sebastian Kehl ließ in der offiziellen BVB-Mitteilung wenig Raum für Zweideutigkeiten: „Emres Verletzung ist extrem bitter. Nicht nur für ihn, sondern für uns alle. Er ist unser Kapitän, stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft und ist ein wichtiger Bestandteil unseres Klubs. Emre wird von uns in den nächsten Monaten jede Unterstützung bekommen, damit er wieder vollständig gesund wird.
