Havertz steht wieder bereit – arsenal setzt im derby auf alte kraft

Kai Havertz ist zurück, und das London-Stadion atmet auf. Nach vier Spielen im Fitnessraum sitzt der deutsche Nationalstürmer beim Kracher gegen Chelsea wieder auf der Bank – ein Sechser im Lotterieglas von Mikel Arteta.

Arteta vertraut der elf vom nordlondon-derby

Keine Rotation, keine Experimente. Der spanische Chefcoach schickt dieselbe Startformation wie beim 4:1-Sieg gegen Tottenham Hotspur ins Rennen. Mit Raya im Tor, Saliba und Gabriel in der Innenverteidigung sowie Saka und Gyokeres in der Spitze signalisiert Arsenal: Wir wollen die Tabellenspitze verteidigen, nicht verhandeln.

Bei Chelsea dagegen läuft Joao Pedro allein vorne, während Palmer und Fernández das Mittelfeld dirigieren. Hinter ihnen hält Caicedo die Klinge – ein Duell mit seinem Ex-Klub, das wehtun kann.

Havertz’ langer weg aus dem reha-käfig

Havertz’ langer weg aus dem reha-käfig

Die Zahl der verpassten Partien: 13. Die Dauer der Knie-Pause: fast fünf Monate. Das Comeback am 11. Januar war ein Aufatmen – nur um drei Wochen später von einem Muskelfaserriss gebremst zu werden. Heute ist er wieder da, zumindest als Joker. Für Arsenal ein Psychowert, für den Gegner eine Warnung.

Die Uhr im Stadion zeigt 16:58 Uhr, die Bänke sind besetzt, das Derby kurz vor dem Kick-off. Havertz wärmt die Hüfte, Arteta die Daumen. In 90 Minuten wissen wir, ob die Wartezeit sich gelohnt hat.